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pte20051116030 Medien/Kommunikation, Handel/Dienstleistungen

Google Base sucht Informationen jeder Art

Könnte erster Schritt in Richtung Anzeigengeschäft sein


Mountain View (pte030/16.11.2005/13:42) - Mit Base hat Google erneut sein Serviceangebot ausgeweitet. Der ab heute, Mittwoch, verfügbare Dienst, der zurzeit noch in der Testphase (Beta) steckt, soll das Suchen nach beliebigen Informationen jeder Art erleichtern. Die User können Informationen vom Kochrezept über Rezensionen bis zu Jobanzeigen und Verkaufsangeboten nach Kategorien geordnet ins Web stellen und über Google einfach finden. Marktbeobachter sehen darin den ersten Schritt von Google in den alleine in den USA 100 Mrd. Dollar schweren Anzeigenmarkt, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Damit würden Anbieter wie eBay und Craiglist, aber auch Tageszeitungen zu Konkurrenten werden. Google sieht jedoch keinen verschärften Wettbewerb mit diesen Unternehmen (vgl. pte http://www.pressetext.at/pte.mc?id=84652 ).

"Manche Menschen werden es nutzen, um kommerzielle Dinge ins Web zu stellen, aber ich bin nicht sicher, ob das die hauptsächliche Nutzung sein wird", sagt Salar Kamangar, Vice President für Produktmanagement bei Google, zum neuen Service. Der kostenlose Service http://base.google.com ermöglicht es Informationen nach Kategorien wie Rezept, Events, Jobs, Produkte, Services, Fahrzeuge, Werbungen oder anhand von eigenen Bezeichnungen ins Web zu stellen. Dabei muss der User keine eigene Website haben. Base geht also über die Suche nach Informationen auf anderen Websites hinaus. Allerdings wird auch in üblicher Weise mit anderen Seiten verlinkt. Kamangar rechnet nicht damit, dass die Nutzer künftig auf der Base-Website suchen werden, sondern über andere Google-Seiten wie die lokale Suche oder Froogle. Die Kategorisierung der Information diene vor allem dazu, bessere Suchergebnisse zu bekommen.

Dennoch sehen einige bereits einen Giganten in Sachen Online-Anzeigen am Horizont. "Es ist klar, dass Google den Launch eines Kleinanzeigen-Produkts plant", meint Peter M. Zollman zur New York Times (NYT). Der Herausgeber des Branchen-Newsletters Classified Intelligence Report http://www.classifiedintelligence.com will von einem Patentantrag von Google wissen, in dem für einen Service namens Automat die Internetadresse classifieds.google.com verwendet wird. Wegen der enormen Reichweite von Google und der zunehmenden Nutzung des Webs zur Informationssuche räumen Experten der bunten Suchmaschine ein großes Potenzial im Online-Anzeigenmarkt ein.

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Erwin Schotzger
Tel.: +43-1-81140-317
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