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pts20050929017 Technologie/Digitalisierung, Forschung/Entwicklung

IPv6 Task Force empfiehlt raschen Umstieg auf neues Internet Protokoll

Roadmap der österreichischen Task Force heute vorgestellt


Wien (pts017/29.09.2005/10:31) - Rasche Migration unterstützt Sicherung des Wirtschaftsstandortes - IPv6 ermöglicht effizientere Nutzung des Internets - starke Betonung der wirtschaftlichen Aspekte: kosteneffizienter Übergang zu IPv6 eine Frage des Timings

Die österreichische IPv6 Task Force, die sich dem Internet der nächsten Generation (IPv6) widmet, hat in den letzten Monaten als vorrangiges Ziel die Erstellung einer Roadmap, in der jene Empfehlungen definiert sind, die für die Einführung von IPv6 bei ISP's (Internet Service Provider), Unternehmen und der öffentliche Verwaltung relevant sind, verfolgt. Auf Initiative von Telekom Austria-Technologiechef Helmut Leopold in der Funktion als Präsident der Task Force wurde das Dokument auf Basis der Ergebnisse der insgesamt fünf Arbeitsgruppen zusammengestellt. Im Rahmen der Arbeitsgruppen wurde bereits eine ganze Reihe von Teststellungen installiert, um die Praxistauglichkeit von IPv6 unter Beweis zu stellen.

Rascher Beginn der Migration für große ISP's wichtig

Die Nutzung des Internets als Kommunikationsmedium hängt von der effizienten Gestaltung der zugrunde liegenden technologischen Plattformen ab. Unter diesem Aspekt ist die Migration auf IPv6 mit den verbesserten Security- und Mobilityfeatures ein wichtiger Punkt. Für den Benutzer ist dabei von großer Bedeutung, dass die Bedienbarkeit im Sinne von Plug´n´Play eindeutig verbessert wird. Auch die Problematik der Verfügbarkeit von IP-Adressen, ein bei IPv4 ansatzweise bereits knappes Gut, wird durch das neue Protokoll entschärft. Die IPv6-Vorteile bringen Verbesserungen, die das Internet für zukünftige Anforderungen optimiert. Helmut Leopold bekräftigt die Notwendigkeit des Umstiegs: "Die Einführung von IPv6 ist einer von vielen Schritten, der hilft, den Wirtschaftsstandort Österreich durch eine erstklassige und für neue Technologien offene IKT-Infrastruktur abzusichern." Vor allem große ISP's sollten aufgrund der Komplexität ihrer Systeme möglichst bald mit den Vorbereitungen für den Umstieg auf IPv6 beginnen.

Zielsetzung: bei Spezialisten Bewusstsein schaffen

Für Unternehmen und die öffentliche Verwaltung spricht die Task Force die Empfehlung aus, nur mehr IPv6-taugliche Hard- und Software bzw. jene Komponenten zu kaufen, die mittels "Dual Stack" auf IPv6 aufgerüstet werden können. Leopold zum Zeitrahmen der Umstellung: "Erste, breiter angelegte Versuche im Geschäftskundensegment sind bereits implementiert. Mit einer großflächigen, den Massenmarkt betreffenden Nachfrage ist aber kaum vor 2010 zu rechnen." Anders als in vielen Staaten mit einer eigenen IPv6 Task Force haben sich die österreichischen Mitglieder sehr stark auf die wirtschaftlichen Aspekte konzentriert, zumal die technologischen Gegebenheiten als größtenteils erledigt abgehakt werden können. Der
entsprechende Arbeitskreis, geleitet durch Alcatel Austria, kam zu dem Schluss, dass durch Informationsveranstaltungen und Fortbildungsmaßnahmen essenzielles Wissen vermittelt werden kann. Der öffentlichen Hand als einem der größten IKT-Nutzer Österreichs kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu, die von der Task Force in einer eigenen Empfehlung hervorgehoben wird.

Zweites IPv6 Kolloquium mit Podiumsdiskussion

Das heute stattfindende zweite IPv6 Kolloquium wird von Harald Himmer, Direktor Marketing und Vertrieb Alcatel Austria, gehostet und findet im TechGate statt. Internationale Gastredner sind Patrick Grossette von Cisco Systems, Herbert Mittermayr von Alcatel sowie - als Keynote Speaker - Mario Campolargo, Leiter des Bereichs "Emerging Technologies and Infrastructure" im Kabinett von EU-Kommissarin Viviane Reding.

Das Branchenevent wird mit einer breit angelegten Podiumsdiskussion abgeschlossen, an der - moderiert von RTR-Geschäftsführer Georg Serentschy - Vertreter von ISPA, der Universität Wien, Alcatel Austria und Telekom Austria teilnehmen. Der für das Kolloquium vorbereitete Folder mit den Ergebnissen steht ab sofort unter www.ipv6taskforce.at/roadmap zum Download bereit. Eine ausführliche Version mit über 180 Seiten ist ebenfalls unter dieser Adresse verfügbar.

Die österreichische IPv6 Task Force und ihre fünf Arbeitskreise

Im März 2004 fand das erste österreichische IPv6 Kolloquium statt, das von einem Fachpublikum bestehend aus weit mehr als 150 IKT-Experten mit großem Interesse besucht wurde. Die damals erfolgte Initialzündung wurde in Form einer Task Force institutionalisiert und für weitere Aktivitäten ausgebaut. Gründungsmitglieder im Juli 2004 waren (in alphabetischer Reihenfolge): Alcatel Austria, Cisco Systems, Hewlett-Packard, IBM Austria, Juniper Networks, Kapsch CarrierCom, Microsoft Austria, die Regulierungsbehörde RTR GmbH, Siemens Österreich, Telekom Austria sowie die Universität Wien.

(Ende)
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