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pts20050518059 Technologie/Digitalisierung, Medien/Kommunikation

Cyberschool Finalisten übertreffen alle Erwartungen www.cyberschool.at

Die besten Multimedia-Projekte von Österreichs SchülerInnen am 24.Mai an TU-Wien


Wien (pts059/18.05.2005/18:49) - Die Landesmeisterschaften des größten österreichischen Schul-Wettbewerbs im Bereich Neue Medien sind beendet und damit sind auch die Kandidaten für das Cyberschool Bundesfinale bekannt. Die Landessieger werden ihre Projekte am 24. Mai von 9.00 bis 14.00 Uhr an der Technischen Universität Wien im Prechtlsaal präsentieren und vor der Experten-Jury um die ersten Plätze konkurrieren.

Das Finale wird sicherlich eine schwierige Runde, da bereits bei den Landesmeisterschaften die Jury (Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft) öfters der Meinung war, die Projekte seien "zu perfekt" und lassen "nichts zum wünschen übrig". "Das Niveau der Gewinner geht weit über das Maturaniveau hinaus, der Unterschied vom ersten zum dritten Platz ist gering", meint Jurymitglied Jürgen Schussmann, Lehrender an der Fachhochschule Technikum in Kärnten. Die Begeisterung der Jurymitglieder mündete auch heuer in Form von unmittelbaren Kooperations- und Jobangeboten für die Schüler/innen.

Beste Technics

"Es war eine große Überraschung für uns, dass wir erste geworden sind", beschreibt Stephan Mühlbacher (HTL Braunau) den Sieg seines Projekts Mobile Home Control in der Kategorie Technics in Hagenberg/OÖ. Mit einem enormen Zeitaufwand arbeitete er mit vier Mitschülern an einem System, wo über das Internet die verschiedensten Geräte aus- und eingeschaltet werden können.

In der Kategorie Technics gibt es in Innsbruck zwei Sieger. Eine der Trophäen ging an das Projekt Verkehrsberuhigung an Kreuzungen mittels künstlicher Intelligenz der HTL Anichstraße. "Wir wollten kürzere Wartezeiten an Straßenkreuzungen", erklärt David Haschka, Leiter des vierköpfigen Teams. "Wir sind auf die künstliche Intelligenz gestoßen", womit kleine Ultraschallsensoren die Fahrzeuge erfassen und die Ampelzeiten berechnen sollen. Das zweite Siegerprojekt von vier Maturanten der HTL Dornbirn ist ein Videoserver: VSP - Versatile Streaming Project. Das komplexe System ermöglicht digitales Fernsehen per Netzwerkanschluss, erklärt Teamleiter Julian Rojas. "Es war Neuland für uns", so Rojas, doch das Team habe sich "nach dem Motto Learning by doing viel erarbeitet".

In der Kategorie Technics gewann in Klagenfurt das Projekt Neurotrol - Brain Computer Interface der Schülern Andreas Kucher, Daniel Smertnig, Markus Wobak von der HTBL Mössingerstraße Klagenfurt. Sie brachten es zustande, dass einfache Operationen durch Gedanken gesteuert werden können.

Beste Classics

In Oberösterreich (Hagenberg) erzielte das Projekt Marrok den ersten Platz. Die vier Maturanten der Bundeshandelsakademie Steyr, selbst Mitglieder einer Band, entschieden sich, ihr Know-how an unerfahrene Jungbands weiterzuvermitteln. So entstand eine Community, über die auch Muster von Plattenverträgen heruntergeladen werden können. "Ich war sehr überrascht", schildert der betreuende Lehrer Karl Piaty das Ergebnis, denn die Schüler hätten das Projekt sehr selbstständig erledigt. Piaty zeigt sich sehr zufrieden: "Sie haben mich und anscheinend auch die Jury sehr beeindruckt."

Bei der Landesausscheidung für Kärnten und Oberösterreich in Klagenfurt gewann die Homepage VIPGAST, die eine Anlaufstelle für Winzer und Interessierte darstellt. Neben Wein werden "Geschenke und Spirituosen angeboten", erklärt August Malle sein Projekt, das er mit Ralph Dörflinger erstellte. Obwohl er das Projekt für die Matura machen "musste", betont Malle, dass es eine "interessante Erfahrung" war.

Den ersten Platz für Wien, Niederösterreich und Burgenland gewann Clemens, ein interaktiver Bär. Er begleitet gehörlose Kinder - einzig mit einer Maus ausgerüstet - durch die drei Module: Sprechen, Buchstabieren und Gebärden. "Das Kind muss Mundbilder erkennen, daneben kann es sich eine Urkunde als Bestätigung ausdrucken", erklärt Susanne Küffer, Maturantin der HTBL Pinkafeld. In Kooperation mit dem Bundesinstitut für Gehörlose arbeiteten Küffer und ihre Kollegin Lara Spendier etwa 1000 Stunden an ihrem Maturaprojekt.

Den ersten Preis für Vorarlberg, Salzburg und Tirol gewannen Martin Borer und Robert Hawke aus der HAK Feldkirch. "Feedback ist uns wichtig, davon haben wir zu wenig - da tat das Feedback der Jury gut", beschreibt Maturant Martin Borer von der HAK Feldkirch die Landesausscheidung für Salzburg, Tirol und Vorarlberg, die am 3. Mai in Innsbruck stattfand. Ihre Schulhomepage sei etwas ganz Besonders, betont Borer: "Denn jeder Lehrer hat dadurch eine Plattform."

10 Jahre Cyberschool

Beim Bundesfinale werden auch an die besten Juniors (Hauptschulen aus Greifenburg, Krems und Spittal an der Drau, Allgemeine Sonderschule Langenstein, und Volksschule 23 Draschestraße Wien) und die besten Mädchenteams (HTL Pinkafeld, HTL Dornbirn und Hauptschule 3 vom Spittal an der Drau) gekürt.

Anschliessend lädt Cyberschool mit den Veranstaltungspartnern Der Standard, derstandard.at und FM 4 zum Geburtstagsfest ein.

Zeit und Ort:
Di. 24. Mai 2005
Präsentationen von 09:00 - 14:00 Uhr
Preisverleihung und Festakt ab 16:00 Uhr
DJ Fest mit FM4 ab 17:00 Uhr

Technische Universität Wien, Prechtlsaal
Karlsplatz 13,1040 Wien

Über Cyberschool

Cyberschool, mit jährlich über 1.000 teilnehmenden SchülerInnen Österreichs, wurde in den vergangenen Jahren zum Vorreiter einer wirtschafts- und arbeitsmarktorientierten Auseinandersetzung mit dem Thema Neue Medien und Internet an Österreichs Schulen - und zu einer effizienten Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Schule.

Cyberschool wird seit nunmehr zehn Jahren von der Agentur cmk gemeinsam mit Der Standard und FM4 veranstaltet und im Rahmen eines Private Public Partnership neben den Wirtschaftspartnern APA, Microsoft, ÖBB, sms.at und Telekom Austria auch vom BM für Bildung, Wissenschaft und Kultur (bm:bwk) und vom BM für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) unterstützt.

"Wir freuen uns auch heuer wieder führende IT & Medien-Unternehmen als Partner für Cyberschool gewonnen zu haben und dabei auch auf ihre aktive inhaltliche Unterstützung zählen zu können. Jugendliche lernen im Rahmen der Umsetzung von derartigen Projekten selbständig und praxisnah zu arbeiten und die Wirtschaft ihrerseits findet hohe innovative und nutzungsprientierte Lösungskompetenz", faßt Irina Slosar vom Veranstalter cmk (Czaak Medienkommunikation) die Synergien zusammen.

Damit soll für das Projekt Cyberschool auch eine entsprechende Medienpräsenz gewährleistet sein, wodurch die Öffentlichkeit in erster Linie über Inhalte und Leistungen der Schulen, SchülerInnen und LehrerInnen erfährt - abseits der politischen Diskussionen. Cyberschool möchte damit auch einen Motivationsbeitrag im schulischen Alltag leisten.

Informationen zu allen eingereichten und bisher prämierten Projekten unter http://cyberschool.at

(Ende)
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