Medien

HIGHTECH

21.02.2020 - 12:00 | ESET Deutschland GmbH
21.02.2020 - 10:30 | pressetext.redaktion
21.02.2020 - 10:00 | ESET Deutschland GmbH

BUSINESS

21.02.2020 - 12:30 | pressetext.redaktion
21.02.2020 - 09:05 | Der Werbetherapeut
21.02.2020 - 06:15 | pressetext.redaktion

MEDIEN

21.02.2020 - 11:30 | pressetext.redaktion
21.02.2020 - 06:10 | pressetext.redaktion
20.02.2020 - 10:30 | pressetext.redaktion

LEBEN

23.02.2020 - 10:00 | Neusiedler See Tourismus GmbH
21.02.2020 - 14:50 | Österreichisch-Deutsche Gesellschaft Berlin-Brandenburg e.V.
21.02.2020 - 06:05 | pressetext.redaktion
pte20200131004 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

"Zweifel"-Button für Fake News auf WhatsApp

Faktenchecks von anderen Usern haben großen Einfluss auf Glaubwürdigkeit von Inhalten


WhatsApp: Fake News mit
WhatsApp: Fake News mit "Zweifel"-Button bekämpfen (Foto: pixabay.com, HeikoAL)

Philadelphia/Kerpen (pte004/31.01.2020/06:15) - Mit einem simplen "Zweifel"-Button könnten WhatsApp selbst Fake News bekämpfen. Indem sie Inhalte als unzuverlässig markieren, neutralisiert das die Auswirkungen von Fehlinformationen, wie eine von Facebook finanzierte Studie der University of Pennsylvania http://upenn.edu zeigt.

"Inhalte als 'Fake' zu markieren, kann durchaus einen Effekt haben. Es kommt dabei darauf an, wer diese Inhalte sieht. User, die durch innerste Überzeugungen in ihrer Gedankenblase gefangen sind, suchen vor allem nach Informationen, die ihr Weltbild bestätigen. So kann es sein, dass diese User Inhalten, die als 'Fake' markiert sind, eher noch Glauben schenken, sie rechtfertigen und weiter teilen", erläutert Social-Media-Experte Tim Weisheit https://timweisheit.de im pressetext-Interview.

User übernehmen Zweifel

Die Forscher haben die Studie in Indien durchgeführt und dafür 5.000 Social-Media-Nutzer herangezogen. Ihnen wurden Screenshots von einem gefälschten, aber real aussehenden WhatsApp-Posting gezeigt. Dieses Posting enthielt eine kontroverse Aussage. Bei einigen Studienteilnehmern enthielt der Screenshot auch eine Nachricht innerhalb des fiktiven Chats, in der die Wahrheit dieser Aussage angezweifelt wird.

Es stellte sich heraus, dass Faktenchecks von anderen Usern einen Inhalt weniger glaubwürdig machen. Die Studienteilnehmer neigten großteils dazu, die Zweifel von einer unbekannten Person selbst anzunehmen. Den Forschern zufolge ist es aber nicht möglich, solche Korrekturen auf WhatsApp öffentlich zu machen, weswegen ein anonymer "Zweifel"-Button hier die richtige Lösung wäre.

"Zum Recherchieren anregen"

"Werden Inhalte durch die Community selbst als 'nicht bestätigt' oder 'zweifelhaft' markiert, kann es Leser dazu anregen, weiter zu recherchieren und solchen Beiträgen nicht sofort Glauben zu schenken. Diese Funktion muss dann jedoch möglichst einfach gestaltet sein, so wie ein Like- oder Dislike-Button. Eine unabhängige Redaktion sollte dann die Beiträge prüfen", so Weisheit.

"Ähnlich wie bei der 'Like'-Funktion von vielen anderen Plattformen wäre es für WhatsApp einfach, Emoji-Buttons in Form von Warnsignalen oder Fragezeichen hinzuzufügen. Diese Signale müssten nicht von den Betreibern untersucht werden, sondern würden lediglich vermitteln, dass User in einem Chat unterschiedliche Meinungen zu darin getätigten Aussagen haben", heißt es in der Studie.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Georg Haas
Tel.: +43-1-81140-306
E-Mail: haas@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.291 Abonnenten
|
177.646 Meldungen
|
72.311 Pressefotos
Top