pts20000517036 in Forschung
"Zum ersten, zum zweiten...Sie haben gewonnen!"
Mit 12snap, BEA und dem Handy auf Auktionen
Aschheim-Dornach (pts036/17.05.2000/17:52)
Mobiles Commerce vom Feinsten - das ist es, was die E-Generation, inzwischen rund 250 Millionen Internetnutzer weltweit, heute will. Und genau das wird ihr von 12snap geboten: Die weltweit ersten online-Auktionen per Handy, bei denen Unmögliches möglich wird. Zum Beispiel ein Treffen mit George Clooney oder ein romantisches Dinner mit dem Playmate des Jahres. Oder soll es doch lieber der Linienflug nach Paris mit dem CD-Fan-Set von Alanis Morisette im Ohr sein? 12snap ("one, two, snap"), seit Anfang des Jahres online, hat schon jetzt mit seinen Versteigerungen per Handy mehr als 22.000 registrierte Kunden gewonnen. 100 Mitarbeiter schwingen bei dem Münchener Startup inzwischen den virtuellen Auktionärshammer. Den Zuschlag für die zugrundeliegende Technologie erhielt der BEA Applikationsserver WebLogic Server, der für einen technisch reibungslosen Ablauf der Auktionen sorgt.Die Zukunft gehört dem mobilen Menschen. Und der nutzt heute Techniken, die es ihm erlauben, Zeit nach seinen Vorstellungen zu nutzen - und zwar von jedem Ort aus. Dass auf diese Weise aus E-Commerce in naher Zukunft M-Commerce wird, bestätigen auch die Analysten: Strategies Group rechnet im Jahr 2001 mit mehr als 530 Millionen Menschen, die mobil kommunizieren. 2004 soll die Milliardengrenze überschritten werden, wobei ein Großteil der dann eingesetzten Handys über Multimediafunktionen verfügen werden, die nicht nur das Senden und Empfangen von E-Mails ermöglichen, sondern auch die Nutzung des Internet.
Der Wandel vom E- zum M-Commerce setzt bereits ein. 12snap bietet seit Januar Auktionen für D2-Kunden per Handy an. Von 17 bis 21 Uhr wird - nach Kategorien geordnet - versteigert: Tickets für Events und Konzerte gibt es zwischen 17 und 18 Uhr; daran schliesst sich die shopping hour mit Angeboten wie Bauchmuskeltrainern, PC-Monitoren, oder Kochbüchern an. Von 19 bis 20 Uhr schlägt die Stunde für Leute mit Fernweh, denn dann kommen Flugtickets unter den Hammer. Und wer will, kann danach noch einmal sein Glück versuchen, um
sich vielleicht doch noch die eine oder andere Konzertkarte günstig zu schnappen.
Der Nutzer ist schnell "drin"
Das Faszinierende ist die einfache Bedienung. Um an einer Auktion teilzunehmen, genügen nur wenige Schritte. Zuerst wählt man sich in den Nachrichtendienst ein, das Cell Broadcast Center (CBC), das eine Variante des Kurzmitteilungsdienstes SMS (Short Message Service) ist. CBC kommt in europäischen Mobilfunknetzen zum Einsatz und ist in etwa 95 Prozent aller Handys bereits integriert. Danach wird mit der Tastatureingabe der Ziffern 1, 2, 3 der 12snap-Kanal gewählt und mit der O.K.-Taste bestätigt. Auf dem Display erscheinen dann alle sechs bis sieben Minuten Angebote, sowie die Nummer, die eingegeben werden muss, um mitzubieten. Dabei stehen die letzten vier Ziffer jeweils für eine ganz bestimmte Auktion. Wer ein Gebot abgeben möchte, gibt den Geldbetrag per Tastatur ein und bestätigt mit der Raute-Taste. Die Gebote werden registriert und ein Computer versendet Meldungen darüber, wer überboten wurde und wo das Höchstgebot liegt. Da eine Auktion nur zwischen 15 und 30 Minuten dauert, brauchen Auktionsteilnehmer nicht lange auf das Ergebnis der Versteigerung zu warten. Ein Sprachcomputer gratuliert dem Gewinner und bittet um Angaben zur Zahlungsart und Lieferadresse.
BEA-Technologie vom Feinsten
Damit alle Auktionen reibungslos ablaufen ist bei 12snap der Web-Applikationsserver BEA WebLogic Server im Einsatz. Die BEA-Technologie und die Idee von 12snap ergänzen sich ideal, denn BEAs WebLogic Server ist für E- und M-Commerce-Anwendungen konzipiert. Wireless Markup Language (WML) wird ebenso unterstützt wie Extensible Markup Language (XML). Zudem sind Java-Funktionen mit CORBA-Diensten in einem Produkt integriert. Gebote, Auktionsnummern, Zuschläge und neue Teilnehmer gehen an den WebLogic Server. Dieser analysiert, wieviele Teilnehmer es gibt, welche Versteigerungen gerade laufen, wie hoch das höchste Gebot ist und vieles mehr. Diese Informationen gibt WebLogic Server an den Sprachcomputer oder an den SMS-Rechner weiter. BEA WebLogic Server bestimmt auch die Nummernvergabe für neue Auktionen.
Ein Tastendruck auf dem Handy löst eine ganze Reihe komplexer Transaktionen aus. Genau darauf hat BEA sich spezialisiert. Mark Grondin, Chief Technology Officer (CTO) bei 12snap, nennt daher als Grund, warum man sich für den BEA WebLogic Server entschieden hat: "WebLogic Server basiert auf Enterprise Java Beans (EJB) und orientiert sich insgesamt an allgemein gültigen Standards." "Unser Programmcode ist zu 100 Prozent in Java geschrieben. So war von vornherein garantiert, dass alles zusammen passt".
12snap, das derzeit 22.000 registrierte Nutzer verzeichnet, will noch höher hinaus. Bis zum Jahr 2001 soll die Zahl derjenigen, die per Handy bieten, auf 200.000 steigen. Das ehrgeizige Ziel des 12snap-Teams lautet denn auch: die M-Commerce-Company zu werden.
BEA European E-Commerce Conference: 17. bis 19. Mai 2000 in Paris
Informationen zur Konferenz unter: http://www.bea.com/events/EMEAConference/2000/
Informationen zu 12snap
12snap bietet den weltweit ersten Auktionshop im Handy. Das Startup mit Sitz in München wurde im September 1999 gegründet, im Januar 2000 wurde die Geschäftstätigkeit aufgenommen. 22.000 registrierte Nutzer nehmen inzwischen an den Auktionen teil. Das Unternehmen ist eines der höchstbewertetsten europäischen Startups und hat zur Zeit 100 Mitarbeiter. Weitere Informationen sind unter http://www.12snap.de zu finden
BEA WebLogic Server und die BEA WebLogic Produktfamilie
Die BEA WebLogic Produktlinie besteht aus drei Applikationsservern: WebLogic Enterprise, WebLogic Server und WebLogic Express - jeder massgeschneidert für spezifische Anforderungen an die Kombination, Integration, Bereitstellung und das Management von E-Commerce und Web-fähigen Business-Anwendungen. BEA WebLogic Express verbindet Webclients und Datenbanken. BEA WebLogic Server ist eine ideale Plattform für geschäftskritische Java-Anwendungen im Kontext E-Business. BEA WebLogic Enterprise ist dann erste Wahl, wenn man mehrere Programmiersprachen oder CORBA-Standards benötigt, oder die Anbindung an traditionelle Anwendungen, zum Beispiel auf dem Mainframe
Informationen zu BEA Systems
Die 'E-Commerce Transactions Company' BEA Systems, Inc. (NASDAQ:BEAS) bietet Unternehmen eine technisch ausgereifte und anerkannte E-Commerce-Transaktionsplattform in Kombination mit einem qualifizierten Beratungs-, Schulungs- und Supportangebot für die schnelle und zuverlässige Realisierung von E-Commerce-Lösungen. Die digitale Unterstützung von Geschäfts-prozessen bildet den Kern des E-Business. Für die neue 'E-Generation' ist der Umgang mit dem Web selbstverständlich. Sie erwartet ein immer reichhaltigeres und personalisiertes Webangebot und eine permanente Verfügbarkeit.
BEA-Lösungen unterstützen Unternehmen jeder Größe beim Aufbau von E-Commerce-Infrastrukturen und helfen, bestehende Investitionen zu sichern. BEA schafft damit das Fundament für ein integriertes, digitalisiertes Geschäftsmodell. Innovative Unternehmen, deren Produkte und
Dienstleistungen sich an die 'E-Generation' richten, bauen auf BEA-Lösungen, darunter United Airlines, Amazon.com, Federal Express, E*Trade, DIRECTV, Qwest, Nokia und Priceline.com.
BEA Systems mit Sitz in San Jose, Kalifornien, ist mit über 70 Niederlassungen in 29 Ländern weltweit vertreten. (Ende)
| Aussender: | Agentur Beiersdorff |
| Ansprechpartner: | Dolores O'Shea, Marketingleiterin |
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| E-Mail: | dolores.oshea@beas.com |
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