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pte20000703026 in Leben

"Wittgenstein Preis" 2000 vergeben

Anthropologe und Mathematiker erhielten den höchsten Wissenschaftspreis der Republik


Wien (pte026/03.07.2000/15:27)

Der Anthropologe Andre Gingrich und der Mathematiker Peter Markowich haben heute, Montag, in einem feierlichen Akt von der Bundesministerin Elisabeth Gehrer den mit je 20 Mio. Schilling dotierten "Wittgenstein Preis" http://www.ffw.univie.ac.at erhalten. Der Forschungspreis, der heuer zum 13. Mal vergeben wurde, gilt als die höchste Auszeichnung heimischer Forscher.

Der Preis ist nicht nur der bedeutendste Wissenschaftspreis, sondern auch der höchstdotierte. Der 47-jährige Anthropologe Gingrich konnte seinen Forschungspreis nicht selbst entgegennehmen, da er zur Zeit auf einer ausländischen Forschungsreise in der Mongolei unterwegs ist. Er erwarb sich auf dem Gebiet der vergleichenden Anthropologie vor allem bei der Erforschung asiatischer Kulturen einen internationalen Ruf. Schwerpunkt seiner Arbeit sind Entwicklungen von Nationalismen nach dem Zusammenbruch von multi-ethnischen Ländern und Geschlechterfragen in säkularisierten und nicht-säkularisierten lokalen Kulturen im Zeitalter der Globalisation.

Der 43-jährige Mathematiker Peter Markowich, der am Institut für Mathematik der Uni Wien arbeitet, hat sich auf die Erforschung auf dem Gebiet der Nichtlinearen Analyse und der Partiellen Differenzialgleichungen. Die Ergebnisse finden Anwendung bei der Beschreibung physikalischer Vorgänge. Markowich ist auch auf dem Gebiet der Simulation in von Vorgängen in Halbleitern tätig. Der Wissenschafter wird das Preisgeld dafür verwenden, Wien zu einer internationalen Drehscheibe für angewandte Mathematik zu machen.

Jury des begehrten Wissenschaftspreises ist eine internationale Jury. Die Abwicklung der Auszeichnung wird vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) durchgeführt. Neben den Wittgenstein-Preis wurden heute, Montag, auch die START-Preise für Nachwuchswissenschafter http://www.ffw.univie.ac.at/Foerderung/start.html , die kurz vor und nach der Habilitation stehen, vergeben. Zu den START-Gewinnern zählen fünf junge Wissenschaftler und heuer erstmals auch eine Frau. Die Preise betragen jährlich rund zwei Mio. Schilling. (Ende)
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