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pte20000717006 in Leben

"Verseuchtes Fleisch in Schulkantinen schuld an CJD"

Briten suchen nach Erklärung für Epidemie bei jungen Leuten


Edinburgh/Schottland (pte006/17.07.2000/10:42)

Gängige Fleischverarbeitungsmethoden in den 80er Jahren könnten schuld am immer häufigeren Auftreten einer Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJD) in Großbritannien sein. Diese These kommt vom Direktor der britischen CJD-Überwachungsbehörde "CJD Surveillance Unit" in Edinburgh http://www.cjd.ed.ac.uk , Robert Will.

Nachdem das Fleisch mechanisch ausgesaugt worden war, seien Kadaverreste oft für Burgers und Würste verwendet worden, erklärte Will im Interview mit der BBC. Diese Produkte würden gerne von jungen Leuten gegessen und würden auch deshalb häufig in Schulkantinen angeboten. Die Gefahr sei jedoch groß, dass das verarbeitete Fleisch Teile des Rückenmarkes erhalten haben könnten, das von an BSE erkrankten Rindern oft angegriffen werde. Auch Babynahrungsmittel seien vermutlich von dieser Art der Fleischverarbeitung betroffen worden.

Anders als die klassische CJD sucht vCJD vor allem junge Leute heim. Wissenschaftler rätseln seit langem über dieses Phänomen, da herkömmliche CJD in der Regel erst mindestens zehn Jahre nach der Infektion ausbreche. Zusammen mit Experten vom Gesundheitsministerium "Department of Health" http://www.doh.gov.uk wird derzeit eine weitreichende Untersuchung durchgeführt, nachdem in der kleinen englischen Ortschaft Queniborough bereits vier junge Menschen Opfer von vCJD geworden sind. Siehe pte-Meldung: http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pte=000715005 (Ende)
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