pte20031119007 in Leben
"Uhrgene" ermöglichen neue Ansätze in der Krebstherapie
Tagesrhythmus bei Genexpression und Zelltod entscheidend
Columbia/Houston (pte007/19.11.2003/09:15)
Das Wachstum eines Tumors wird durch eine komplexe gengesteuerte Uhr kontrolliert. Eine Störung dieser "Uhr" eröffnet eine neue Möglichkeit der Behandlung von Krebs. Diese Ergebnisse haben zwei Forscher auf der International Conference on Molecular Targets and Cancer Therapeutics http://www.aacr.org/2003mtct.asp präsentiert. Das Team vom Dorn Veterans Administration Medical Center und der University of South Carolina http://www.sc.edu hat nachgewiesen, dass bei Tumorzellen tageszyklische Uhrgene in Koordination mit einem entsprechenden Wachstum rhythmisch exprimiert werden. Forscher des Baylor College of Medicine http://www.bcm.tmc.edu haben belegt, dass das die Tagesrhythmen kontrollierende Gen Period2 (per2) zusätzlich als Tumorunterdrücker funktioniert, der jene Mechanismen reguliert, die eine Zellteilung nach einem DNA-Schaden stoppen.
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