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pte20000616014 in Leben

Östrogen versagt als Alzheimer-Medikament

Hormon kann Zell-Zerstörung nicht vermeiden


Berlin (pte014/16.06.2000/11:15)

Das weibliche Sexualhormon Östrogen schützt weder Gedächtnis- noch andere Gehirnfunktionen, die Alzheimer-Patienten im Laufe ihrer Erkrankung verlieren. So lautet das Ergebnis einer Studie, die Forscher aus Taiwan im US-Fachblatt "Neurology", dem Journal der American Academy of Neurology, http://www.aan.com veröffentlicht haben. Die Forscher hatten 25 Frauen nach den Wechseljahren, die milde Symptome der Alzheimer-Krankheit zeigten, 12 Wochen lang mit Östrogen behandelt. http://www.eurekalert.org/releases/aan-eft060600.html

In anschließenden Aufmerksamkeits-, Konzentrations- und Gedächtnis-Tests schnitten sie nicht besser ab, als Kontrollpatientinnen, die nur ein Scheinmedikament erhalten hatten. Trotz des Rückschlags gehen die Forscher weiterhin davon aus, dass Östrogen für die Alzheimer-Krankheit typische zerstörerische Zell-Prozesse aufhalten könnte. Das hätten Grundlagenforschungen eindeutig gezeigt. Möglicherweise müsse das Östrogen aber ein Jahr lang gegeben werden, bevor der Schutz-Effekt messbar werde. Informationen: Sarah Parsons, E-Mail: sparsons@aan.com (dradio) (Ende)
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