pts20000407016 in Forschung
Österreichs Forschung bündelt ihre Kräfte
Forschung Austria und ACR unterzeichnen Kooperationsvertrag
Wien (pts016/07.04.2000/11:19)
Austrian Cooperative Research (ACR) http://www.acr.at und Forschung Austria (FA) http://www.forschungaustria.ac.at bündeln ihre Kräfte. Ziel ist die Unterstützung der Bestrebungen in der österreichischen Wirtschaft, den BIP-Anteil für Forschung & Entwicklung auf Europaniveau zu heben und so international wettbewerbsfähig zu bleiben. ACR, die Dachorganisation der kooperativen F&E Einrichtungen der österreichischen Wirtschaft, wird mit seinen Mitgliedern schwerpunktmäßig KMU betreuen.Die Mitglieder der FA, in der die drei "Großen" Joanneum Research http://www.fh-joanneum.at , das Austrian Research Center Seibersdorf http://www.arcs.ac.at und arsenal research http://www.arsenal.ac.at zusammenarbeiten, verstehen sich als Instrument, Mängel im österreichischen Innovationssystem zu kompensieren und der Wirtschaft Schlüsseltechnologien auf dem jüngsten Stand zur Verfügung zu stellen.
Mit dem Kooperationsvertrag wollen diese beiden Einrichtungen ein Signal setzen, dass F&E für jeden in Österreich, ob groß oder klein, die mittelfristige Zukunftschance zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit darstellt. Diese Demonstration der Gemeinsamkeit soll als Vorbild für die in Österreich zersplitterte und auf Eigeninteressen ausgerichtete heterogene Forschungslandschaft dienen.
Die Präsidenten der beiden Vereinigungen, Prof. Dr. Theo Gumpelmayer von Austrian Cooperative Research und Hon.-Prof. Dr. Bernhard Pelzl von der Forschung Austria, haben am 6. April 2000 einen Kooperationsvertrag mit folgenden Zielen unterzeichnet:
- Gemeinsame Präsentation der außeruniversitären, wirtschaftsbezogenen, anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen Österreichs im In- und Ausland
- Vertretung gemeinsamer Interessen der außeruniversitären, wirtschaftsbezogenen, anwendungsorientierten Forschung
- Konzeption gemeinsamer Forschungsprojekte in den forschungs- und technologiebezogenen Programmen der EU
- Gemeinsame Bemühungen um eine Neustrukturierung der österreichischen Forschungslandschaft im Hinblick auf eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich, z.B. durch Schaffung kritischer Massen in Forschungseinrichtungen
- Gemeinsame Aktivitäten mit RTO`S im Rahmen der EARTO Mitgliedschaft auf europäischer Ebene
Diese Ziele werden die beiden Einrichtungen durch die Definition von gemeinsamen Kooperationsfeldern, z.B. Lobbying für Österreich, Öffentlichkeitsarbeit oder Entwicklung von Modellen einer Wissensbilanzierung und einer Forschungsdokumentation umsetzen. Darüber hinaus wird es aber für die gesamte außeruniversitäre F&E Landschaft in Österreich wesentlich sein, dass durch diese Kooperation den Unternehmen mehr Unterstützung in ihren Innovationsbemühungen angeboten werden kann. (Ende)
| Aussender: | InnoTech: Ein pte-Projekt in Kooperation mit dem Wirtschaftsministerium |
| Ansprechpartner: | Dr. Anita Staudacher |
| Tel.: | 01 / 810 45 30 / 309 |
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