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pte20000825001 in Leben

Österreichische Brauerei will Bier in Plastikflaschen produzieren

Greenpeace nützt Kopie der Website zur Aufklärungskampagne


Wien (pte001/25.08.2000/08:15)

Die Dornbirner Brauerei Mohrenbräu startet im Herbst mit der Produktion von Bier in Plastikflaschen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace http://www.greenpeace.at hat daraufhin die Website der Mohrenbrauerei http://www2.vol.at/mohren kopiert. Unter http://www.mohrenbraeu.at wird jedoch nur über die Probleme in Zusammenhang mit der Einführung von Plastikflaschen berichtet.

Heinz Huber, Geschäftsführer der Brauerei Mohrenbräu, hält die Reaktion von Greenpeace für nicht vertretbar. "Das war nicht die erste Aktion von Greenpeace. Ende Juli blockierten Greenpeace-Aktivisten die Zufahrt zur Mohrenbrauerei. Wir haben das Gespräch gesucht und konnten dieses auch positiv abschließen", sagte Huber gegenüber pressetext.austria.

Franko Petri, Pressesprecher von Greenpeace Österreich, will durch diese Aktion auf das Anwachsen des Müllbergs aufmerksam machen. Das Müllproblem sieht Huber als ein Problem der Gesetzgebung. "Funktioniert das Recycling nicht, ist das nicht Sache der Brauerei. In der Schweiz werden 80 Prozent der Einweg-Flaschen wiederverwertet". Der Geschäftsführer betonte die Energieersparnis in der Produktion von PET-Flaschen gegenüber Alu-Dosen. Das Ziel sei nicht der Glasflaschen-Ersatz, sondern ein Ende der Alu-Dosen.

"In einer fünfjährigen Testphase wurden Konsumenten zum Geschmack von Bier in Plastikflaschen befragt", so Huber. Deren Beurteilung nach sei Flaschenbier nicht von Bier in Plastikflaschen zu unterscheiden. Petri aber will durch die Cyber-Aktion dem Angriff auf die Umwelt und die Bierkultur eine klare Absage erteilen. "Recycling ist sehr wohl Aufgabe einer Brauerei. Das Argument der Energieersparnis wurde schon bei der Produktion von Cola-Getränken in Plastikflaschen als Zugpferd verwendet. In Wirklichkeit wird eine schlechte Lösung durch eine etwas weniger schlechte ersetzt", sagte Petri. Bei einem Totalumstieg auf PET-Flaschen bei allen Getränken würde das österreichische Müllaufkommen um 1,5 Millionen Tonnen anwachsen. (Ende)
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