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pte20000531032 in Leben

Österreich Werbung startet in Westeuropa Marktoffensive 2000

Erste Rückgänge im Tourismus aufgrund politischer Situation bereits spürbar


Wien (pte032/31.05.2000/15:55)

Die Österreich Werbung (ÖW) http://www.austria-tourism.at will vemehrt in den derzeit drei sensibelsten touristischen Märkten, Belgien, Frankreich und den Niederlanden, agieren. "Bezüglich der österreichischen Tourismuseinnahmen ist in allen drei Ländern eine Talfahrt zu vermerken", sagte Karl Seitlinger, Direktor des Wien Tourismus bei einer Pressekonferenz heute, Mittwoch, in Wien. Dabei seien die einzelnen Entwicklungen 1999/2000 sehr unterschiedlich zu beurteilen. Wurden in einigen Monaten Pluszahlen verzeichnet, gingen in anderen Zeiträumen die Tourismuseinnahmen wiederum rapid zurück. Durch verstärkte Medienkooperationen und exakte Marketingpläne hofft man zukünftig wieder mehr Touristen aus diesen Regionen nach Österreich zu bringen.

"Die emotionale Talsohle ist nun hoffentlich überschritten", bemerkte ÖW-Generaldirektor Michael Höferer. Als Erfolg für 2000 sei ein Halten des Vorjahresergebnisses angepeilt. Zusammenfassend könne aber gesagt werden, dass es im Winter keine gröberen Einbrüche gegeben hat, für den Sommer wagt Höferer jedoch noch keine Prognose abzugeben. Veranstaltungen wie die Expo 2000 in Hannover oder auch die Europameisterschaft würden sicherlich eine Vielzahl von Touristen abziehen.

Bei den Urlauben aus Belgien wurde in den Monaten November bis April ein Minus von drei Prozent verzeichnet. Im Februar 2000 betrug der Rückgang sogar 60 Prozent. Im März, zur Zeit der belgischen Schulferien, konnte ein Nächtigungszuwachs von rund 230 Prozent gegenüber dem März 1999 festgestellt werden. Die Entwicklung ist demnach generell starken Schwankungen unterworfen.

Lieblingsreiseziel der Belgier war 1999 eindeutig Tirol (60 Prozent), nur vier Prozent machten in Wien Urlaub. Die Einladung von 120 belgischen Reisebüroagenten im Herbst nach Wien stellt nur eine von vielen Initiativen dar, die Österreich als Urlaubsziel wieder attraktiver machen sollen.

Die Franzosen sparen vor allem beim Winterurlaub in Österreich, die Nächtigungen gingen um acht bis zehn Prozent zurück. Besser stellte sich die diesbezügliche Situation im Städte- und Kongresstourismus dar.

"Das Nächtigungsverhältnis Winter- zu Sommersaison hat sich in den Niederlanden im letzten Jahrzehnt deutlich zugunsten des Winters verschoben", erklärte ÖW-Area-Manager Alfred Cossmann. Österreich hat einen Marktanteil von 53 Prozent an den Schiurlauben der Holländer, im Sommer lockt es die Niederländer hingegen weniger oft nach Österreich.

Ausgebaut werden soll bei der Österreich Werbung die Zusammenarbeit mit den Ländern und den entsprechenden Tourismusorganisationen. Derzeit werden eintägige Seminare betreffend Markt-Know-how zu den jeweiligen Ländern abgehalten. Ziel ist es, so Seitlinger, in vier bis fünf Jahren in allen drei Ländern ein Wachstum verzeichnen zu können. (Ende)
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