pte20090114002 in Forschung
"Sehmaschine" für Blinde entwickelt
Bilder werden direkt auf Netzhaut projiziert
Cambridge (pte002/14.01.2009/06:00)
Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) http://web.mit.edu haben eine "Sehmaschine" entwickelt, mit deren Hilfe die selbst sehbehinderte MIT-Mitarbeiterin Elizabeth Goldring Fotos schießen und betrachten kann. Dazu projiziert das Gerät ein feines Lichtbündel mit der Bildinformation direkt auf die Netzhaut. Technologisches Vorbild ist mit dem Scanning-Laser-Ophthalmoskop (SLO) ein massives Diagnostik-Gerät, das etwa 100.000 Dollar kostet. Im Laufe der Jahre hat das MIT-Team seine Entwicklung aber mithilfe moderner Komponenten portabel gemacht und auch die Kosten deutlich reduziert. "Wir können es für weniger als 500 Dollar herstellen", sagt Goldring.
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