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pte20220808002 Umwelt/Energie, Forschung/Entwicklung

"REALM": Abwasser dient Zucht von Mikroalgen

Kleinstorganismen funktionieren laut Wissenschaftlern bereits so gut wie eine Power-Kläranlage


Zucht von Salat in einem Gewächshaus: braucht frisches Wasser (Foto: Jatuphon Buraphon, pixabay.com)
Zucht von Salat in einem Gewächshaus: braucht frisches Wasser (Foto: Jatuphon Buraphon, pixabay.com)

Olhao (pte002/08.08.2022/06:00) -

Mikroalgen, die unter anderem in Tierfutter, Nahrungsergänzungsmitteln, Kosmetika, Biokraftstoffen und Düngemitteln vorkommen, benötigen zum Wachstum Nährstoffe, die Abwässer kostenlos liefern. Darauf baut das europäische "REALM"-Projekt auf und konzentriert sich dabei auf den Bau kostengünstiger Mikroalgen-Züchtungsteiche neben bestehenden gewerblichen Gewächshäusern. REALM wird unter anderem getragen vom portugiesischen Mikroalgen-Spezialisten Necton http://necton.pt/en .

Gegen Folgen des Klimawandels

Die Mikroalgen entziehen dem Wasser alle Nährstoffe. Es ist nach der Behandlung so sauber, dass es beispielsweise in den benachbarten Gewächshäusern zum Bewässern genutzt werden kann. Das Original-Abwasser ist dazu nicht geeignet, weil die Pflanzen dann unkontrolliert gedüngt würden und möglicherweise Schaden nähmen. Dieses Recycling setzt Wasser für andere Zwecke frei - wichtig in deiner Zeit, in der wegen des Klimawandels Dürren zunehmen.

Laut den am Projekt Beteiligten nehme senken solche Systeme den Nitratgehalt im Gewächshausabfluss unter den EU-Grenzwert und gleichzeitig die Produktionskosten von Mikroalgen um 50 Prozent. Damit ließe sich auch ein Problem entschärfen, das Wasserwerken auf den Nägeln brennt: Der hohe Nitratgehalt im Rohwasser in landwirtschaftlich intensiv genutzten Regionen. Das gerade erst angelaufene Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wird vom EU-Forschungsfonds Horizon Europe finanziert. Beteiligt sind Institutionen und Unternehmen aus Belgien, Finnland, Deutschland, den Niederlanden, Portugal, Spanien und dem Vereinigten Königreich.

(Ende)
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