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pte20000311013 in Forschung

"Minenauge" liefert 3D-Bilder von vergrabenen Gegenständen

Japanisches Radar-System soll helfen Landminen aufzuspüren


Tokio (pte013/11.03.2000/13:55)

In Japan wurde jetzt der Prototyp eines neuartigen Detektors vorgestellt, der mittels Radartechnik 3D-Bilder von Gegenständen liefert, die in der Erde vergraben sind. Mit dem "Mine-Eye" soll das Aufspüren von Landminen künftig sicherer, schneller und effizienter werden.

Die japanische Organisation Alliance for Humanitarian Demining Support JAHDS http://www.geosearch.co.jp/jahds , der bedeutende Unternehmen der High-Tech-Branche wie Sharp, Omron und IBM Japan angehören, hat das "Mine-Eye"System entwickelt. Nächstes Jahr wird das Gerät erstmals in einem Minenfeld getestet.

Beim Minen-Auge werden durch eine quadratische Oberfläche, die über den Boden geschwenkt wird, Radarwellen in den Boden gesendet. Die gewonnenen Messdaten werden an einen Rechner übermittelt, den der Minenräumer auf dem Rücken trägt. Nach der Verarbeitung der Daten werden auf einem Monitor am Detektor das dreidimensionale Bild und die Lage vergrabener Gegenstände angezeigt. (Ende)
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