pte20000329014 in Leben
"Maßgeschneiderte" Bestrahlung beugt Schäden vor
Moderne Beschleuniger optimieren Krebsbehandlung
Münster (pte014/29.03.2000/11:45)
Neue Methoden zur Messung der individuellen Strahlenempfindlichkeit sollen am Institut für Strahlenbiologie der Universität Münster http://medweb.uni-muenster.de/institute/stbio/index.html erarbeitet werden. Das Forschungsvorhaben wird vom Bundesamt für Strahlenschutz http://www.bfs.de/ mit 600.000 Mark gefördert.Bei dem geplanten Projekt geht es, so Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Göhde, darum, neue Methoden zur Messung der individuellen Strahlenempfindlichkeit bei Gesunden und Kranken zu entwickeln. Neben dem Institut für Strahlenbiologie beteiligen sich auch die Klinik für Strahlentherapie und die Medizinische Klinik der Universität Münster an dem Vorhaben. Kenntnisse über die individuelle Strahlenempfindlichkeit des Menschen seien, so Göhde, in der Strahlentherapie Voraussetzung für eine individuelle Dosierung. Im Strahlenschutz gehe es darum, Personen vor beruflicher Strahlenexposition dann besonders zu schützen, wenn sie zur Gruppe strahlenempfindlicher Personen gehören. Bei geringerer oder höherer Strahlenempfindlichkeit gehe man heute davon aus, dass sie genetisch bedingt ist.
Am Universitätsklinikum Münster wurde den vielversprechenden Entwicklungen in der Strahlentherapie Rechnung getragen, so dass krebskranke Kinder und Erwachsene dort heute von den verbesserten Therapiemöglichkeiten in vollem Umfang profitieren können. Zu den neuen Geräten zählen unter anderem zwei moderne Linearbeschleuniger, ein Spezialbeschleuniger für zielgenaue hochdosierte Bestrahlungen, ferner ein neuer, leistungsfähigerer Computertomograph, ein Therapiesimulator und nicht zuletzt ein Gerät, das dreidimensionale Ultraschallbilder liefert. (idw/LifeScience) (Ende)
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