pte20000913028 in Leben
ÖHV fordert mehr Mitbestimmung bei der ÖW-Reform
Auslandsaktivitäten der Marke Österreich sollen zu einer Holding zusammengefaßt werden
Wien (pte028/13.09.2000/12:49)
Die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) http://www.oehv.at fordert gemeinsam mit den Urlaubsspezialisten (spezialisierte Tourimusbetriebe in Österreich) http://www.austria-tourism.at/urlaubsspezialisten mehr Mitspracherecht bei der Reformierung der Österreich Werbung (ÖW). Sollten ihre Forderung nicht ernst genommen werden, drohen sie mit Druck-Maßnahmen. Dies teilten heute, Mittwoch, ÖHV-Präsident Helmut Peter und Gerhard Stroitz, Präsident der Urlaubsspezialisten, in einem Pressegespräch mit. Kritik übte Peter an den Eigentümern der Österreich Werbung, die er für die Auseinandersetzungen um eine Neuformierung im letzten Jahr verantwortlich macht: "Das rein parteipolitische Kasperltheater muss ein Ende finden", so der ÖHV-Präsident.Die ÖHV wiederholt ihre Forderung die Auslandsorganisationen, von der ÖW, über Außenhandelsstellen bis zu den Kulturinstituten unter dem Dach einer Holding zusammenzuführen. Die rechnungshofkontrollierten Mittel könnten so unter Ausnutzung von Synergieeffekten den einzelnen Einheiten zufließen. Auf diese Weise könnten gemeinsam 300 Mrd. Schilling im Jahr ausgegeben werden. Die Marke Österreich müsse, so Peter, durch eine perfekt organisierte Markenführung im Ausland vertreten werden.
Laut Gerhard Stroitz von den Urlaubsspezialisten sollten mehr Praktiker anstelle von Bürokraten in die ÖW-Entscheidungen eingebunden werden. Die Urlaubsspezialisten (zu 50 Prozent im ÖW Eigentum) machen rund 25 Prozent der österreichischen Hotellerie aus. Nicht vergessen dürften bei der künftigen Reform auch die Neuen Medien werden, denen eine tragende Rolle zukomme. "Es ist gigantisch, was sich im Internet in den letzten drei Jahren abgespielt hat. Im Bereich der Kinderhotels buchen rund 60 Prozent unserer Gäste über das Internet," sagte Stroitz. (Ende)
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