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pte20000426012 in Leben

"Die Drau-, Mur- und Raab-Region im ersten vorchristlichen Jahrtausend"

Länderübergreifendes Symposium prähistorischer Feldforschung


Bad Radkersburg (pte012/26.04.2000/11:00)

Das erste vorchristliche Jahrtausend in der Drau-, Mur- und Raab- Region steht im Mittelpunkt eines Symposiums in Bad Radkersburg, das heute, Mittwoch, eröffnet wird. Bis 29. April werden 80 Fachleute aus Österreich, Slowenien, Ungarn und Kroatien referieren. Organisiert wird die Veranstaltung vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien http://www.univie.ac.at und der Prähistorischen Kommission der Österreichischen Akademie der Wissenschaften http://www.oeaw.ac.at/praehist .

In mehr als 30 Referaten wird die Frühgeschichte der Südoststeiermark, von Prekmurje, der Stajerska, von Nordostkroatien und Südwestungarn dargestellt. Diese Region um das südöstliche Voralpengebiet, das von Raab, Mur und Drau durchflossen wird, stellte bereits in der Frühgeschichte eine wichtige Verkehrs- und Handelsverbindungen zwischen den Ostalpen und der pannonischen Ebene dar.

Schwerpunkt des Symposiums ist das erste vorchristliche Jahrtausend, das der späten Bronze- und der Eisenzeit entspricht. Vegetationsuntersuchungen und archäologische Forschungen in den letzten beiden Jahrzehnten haben zu vielen neuen und wichtigen Ergebnissen und Erkenntnissen zur Besiedlung, zum Grabbrauchtum und zu den wirtschaftlichen und sozialen Strukturen dieser Zeit geführt.

Das Territorium war gekennzeichnet von ständig wechselnden Phasen des Auf- und Niederganges, einer Fluktuation der Bevölkerung und dem Wechsel von Krieg und Frieden. Thraker, Kimmerier, Skythen, Kelten und Römer siedelten in der Region.

Aktuelle archäologische Feldforschungen werden am Symposium präsentiert und im Rahmen einer Exkursion am 28. April besichtigt. Dazu zählen die Autobahn-Ausgrabungen bei Murska Sobota (Prekmurje), die Aufdeckungen von Skythen-Gräbern in Jalzabet bei Varazdin (Kroatien) sowie die spätbronze- und früheisenzeitlich befestigte Großsiedlung und der Grabhügel in Ormaz (Slowenien). Auch andere wichtige Grabungen und Untersuchungen werden am Symposium behandelt und diskutiert werden.

Das Ziel der Veranstaltung bestehe auch darin, die zukünftigen Forschungen in der Drei-Flüsse-Region besser aufeinander abzustimmen und mögliche gemeinsame Aktionen zu planen. Dabei gehe es den Wissenschaftlern vor allem darum, wichtige frühgeschichtliche Vorgänge besser zu erkennen, archäologische Denkmäler im Gelände zu erhalten und Forschungsergebnisse in geeigneter Form der Öffentlichkeit zu präsentieren, sagte Andreas Lippert, Professor für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien. (ww) (Ende)
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