pts20120518007 Forschung/Entwicklung, Bildung/Karriere

Kapsch und FameLab küren Nachwuchsforscher

FameLab-Wettbewerb fördert Kommunikation bei Top-Wissenschaftlern von morgen


Wien (pts007/18.05.2012/11:55) Bereits zum sechsten Mal kürte der Wettbewerb "FameLab" am Montag Talente aus der Wissenschaft. Im Vordergrund standen dabei die Kommunikationsfähigkeit und die Ausdrucksstärke des Forscher-Nachwuchses. Neun junge Wissenschaftler präsentierten am 14. Mai 2012 im Haus der Industrie im Beisein von IV-Generalsekretär Mag. Christoph Neumayr, Bundesminister für Bildung und Forschung, Univ.Prof. Dr. Karlheinz Töchterle und Michael Bird, Regionalleiter des British Council sowie zahlreicher Gäste ihre Projekte. Im direkten Anschluss an die kreativen Präsentationen entschied sich die Jury einstimmig für Biochemiker Didac Carmona und kürte ihn zum Sieger des diesjährigen FameLab-Wettbewerbs. Das Online-Voting gewannen die Archäologin Katharina Holzinger und die Molekularbiologin Maria Bauer.

Komplexe Forschungsprojekte in drei Minuten verständlich zu vermitteln, war die Aufgabe der neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die auf kreativste Weisen gelöst wurde. Speichelproben, verschmutzte Zugabteile als Synonym für Zellen und unsichtbare Denkmäler sind nur ein kleiner Auszug aus den anschaulichen Präsentationen der Finalistinnen und Finalisten.

Komplexe Inhalte verständlich zu erklären gleicht Rhetorik der Antike

"Es ist eine sehr wichtige Aufgabe komplexe, wissenschaftliche Themen verständlich aufzubereiten, um sie anderen zugänglich zu machen. Innovation ist die Grundlage unserer Zukunft und deshalb sollten wir sie alle verstehen", betont Gastgeber Christoph Neumayr. Bildungsminister Karl-Heinz Töchterle zieht Parallelen zur Politik: "Komplexe Inhalte in drei Minuten verständlich zu erklären ist eine Kunst, die man auch in der Politik beherrschen muss. Nicht umsonst war die Rhetorik früher eine fundamentale Lehre, der wir heute viel zu wenig Wert schenken."

Gewinner Didac Carmona hat mit seinem Biochemie-Projekt gewonnen und bekommt damit die Möglichkeit sein Forschungsprojekt beim Cheltenham Science Festival, GB vor einem internationalen wissenschaftlichen Fachkreis zu präsentieren. Die Kapsch Group stellt zudem Eur 2.000 für den Gewinner, sowie zwei Mal Eur 1.000 für die Gewinnerinnen des Online-Votings zur Verfügung. Alf Netek, CMO der Kapsch Group erklärt: "Wenn Sie einmal bei FameLab dabei waren, dann verstehen Sie warum wir diesen Wettbewerb unterstützen wollen!"

Über FameLab
FameLab ist ein vom Cheltenham Science Festival initiierter Wettbewerb, der darauf abzielt, Talente aus dem Gebiet der Wissenschaftskommunikation ausfindig zu machen. Unter dem Motto "Talking Science!" sind die FameLab-KandidatInnen rhetorisch in der Lage, ihr Forschungsgebiet wissenschaftlich korrekt, leicht verständlich und mitreißend zu präsentieren. Seit 2007 findet der Wettbewerb auf Initiative des British Councils zeitgleich in zahlreichen Ländern (darunter Großbritannien, Israel, Hongkong, Deutschland & Griechenland) statt. In Österreich wird der Wettbewerb von brainiacs - boutique für Kommunikation in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung veranstaltet. Bei den Vorrunden in Graz und Wien konnten sich Österreichs talentierteste WissenschafterInnen präsentieren.

Kapsch Group ist eine Unternehmensgruppe der Verkehrs- und Kommunikations-Industrie mit Sitz in Wien. Gegründet 1892, ist Kapsch heute ein global agierendes Technologieunternehmen mit rund 100 Tochtergesellschaften oder Niederlassungen auf fünf Kontinenten. Kapsch zählt in den Geschäftsfeldern Intelligent Transportation Systems (ITS), Railway & Public Operator Telecommunications zu den weltweit führenden Unternehmen; im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie nimmt Kapsch eine regional führende Position ein. Die Kapsch Group umfasst die Tochtergesellschaften Kapsch BusinessCom, Kapsch CarrierCom und Kapsch TrafficCom. Im Geschäftsjahr 2010/11 konnte die Unternehmensgruppe mit mehr als 4.000 MitarbeiterInnen einen Umsatz von rund 830 Mio. EUR erzielen.
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