Budapest: Wie kann Glaube wieder "cool" werden?
Interreligiöser Dialog zu Online-Hass, Moral und Verantwortung im digitalen Zeitalter
München/Budapest (ptp015/24.03.2026/10:00)
Online-Hass, gesellschaftliche Spaltung und die Rolle der Religion im digitalen Zeitalter standen im Fokus eines interreligiösen Dialogs in Budapest. Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen erörterten, wie moralisches Verhalten im Internet gestärkt und Glaubwürdigkeit zurückgewonnen werden kann. Dabei zeigten sich deutliche Parallelen zu den ethischen Grundsätzen aus "Der Weg zum Glücklichsein".
Die Veranstaltung fand am 11. März in der Scientology-Kirche Budapest als elfter interreligiöser Dialog unter dem Titel "Eine Vision im Zeitalter des Hasses: Wie können wir den Glauben wieder cool machen?" statt. Theologen, Geistliche, Kirchenvertreter und religiöse Denker kamen zusammen, um zu erörtern, wie sich Glaube im Alltag – insbesondere im digitalen Raum – konkret ausdrücken kann.
Im Mittelpunkt stand das Verhalten von Gläubigen in sozialen Medien. Die Teilnehmer machten deutlich, dass digitale Plattformen emotionale Reaktionen verstärken und Polarisierung begünstigen. Gleichzeitig unterstrichen sie die persönliche Verantwortung jedes Einzelnen für einen respektvollen Umgangston und einen bewussten Umgang mit Meinungsverschiedenheiten.
Ein katholischer Theologe verwies auf eine Initiative, die Gläubige dazu aufruft, Hassrede aktiv entgegenzutreten und durch ihr eigenes Verhalten ein positives Beispiel zu setzen. Die Diskussion zeigte, dass sich religiöse Überzeugung nicht nur in Ritualen oder Zugehörigkeit ausdrückt, sondern vor allem im täglichen Umgang miteinander.
Ein weiterer Beitrag hob hervor, dass soziale Medien Inhalte mit starker emotionaler Wirkung bevorzugen und dadurch ausgleichende Stimmen oft in den Hintergrund treten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass religiöse Gemeinschaften eine wichtige Rolle übernehmen können, indem sie Orientierung geben und den respektvollen Dialog fördern.
Der Scientology-Geistliche erklärte, dass feindseliges Verhalten im Internet häufig aus persönlichen Belastungen wie Enttäuschung oder Frustration entsteht. Daraus ergibt sich die Verantwortung, bewusst mit Sprache und Reaktionen umzugehen und so zu einem konstruktiveren Miteinander beizutragen.
Die Diskussion machte deutlich, dass Werte wie Wahrhaftigkeit, Respekt und Vorbildfunktion im digitalen Zeitalter eine zentrale Bedeutung haben. Diese Prinzipien bilden die Grundlage für einen respektvollen öffentlichen Diskurs und ein funktionierendes gesellschaftliches Zusammenleben.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Rolle der Religion in der heutigen Gesellschaft. Die Teilnehmer stellten fest, dass zwar traditionelle Formen der Religionsausübung in Teilen Europas zurückgehen, gleichzeitig jedoch das Interesse an persönlicher Spiritualität bestehen bleibt. Entscheidend ist daher, religiöse Inhalte verständlich, relevant und lebensnah zu vermitteln.
Die Teilnehmer betonten die Bedeutung gemeinsamer Werte und praktischer Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Glaubensgemeinschaften. Der interreligiöse Austausch fördert Verständnis, baut Vorurteile ab und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Die Scientology-Kirche Budapest dient dabei als Ort des Dialogs und der Begegnung. Neben religiösen Zeremonien bietet sie Raum für Veranstaltungen, bei denen Vertreter unterschiedlicher gesellschaftlicher und religiöser Gruppen zusammenkommen.
Die Veranstaltung zeigte, dass verantwortungsbewusstes Handeln im digitalen Raum einen wichtigen Beitrag zu einem respektvollen Miteinander leisten kann. Jeder Einzelne hat die Möglichkeit, durch sein Verhalten den Ton in öffentlichen Diskussionen positiv zu beeinflussen und damit Vertrauen in gesellschaftliche und religiöse Werte zu stärken.
Soziales Engagement und interreligiöser Dialog
Die Scientology-Kirche ist heute in mehr als 160 Ländern vertreten und engagiert sich weltweit in sozialen Initiativen, darunter Programme zur Drogenprävention, Menschenrechtserziehung und Alphabetisierung. Auch interreligiöser Dialog und Zusammenarbeit sind zentrale Bestandteile dieses Engagements.
In Europa wurde die Scientology-Kirche in mehreren Ländern – darunter Spanien, das Vereinigte Königreich, Italien und Schweden – als Religionsgemeinschaft anerkannt. Auch in Deutschland haben Gerichte wiederholt festgestellt, dass Scientologen sich auf den Schutz der Religionsfreiheit gemäß Artikel 4 des Grundgesetzes berufen können. Weitere Informationen zur religiösen Anerkennung in Europa finden sich unter scientologyreligion.de.
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