Zielsetzungs-Apps gehen oft nach hinten los
Bindungsrate bei Finanz-, Fitness- und Bildungs-Anwendungen nach vier Wochen bei fünf Prozent
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App-User: Wer sich unrealistische Ziele setzt, hört schnell auf (Bild: pixabay.com, ijmaki) |
Sydney/Melbourne/München (pte012/13.03.2026/10:30)
Apps zum Erreichen von Zielen frustrieren User schnell. Zu dem Schluss kommen Forscher der University of Technology Sydney Business School, der Deakin University und der Technischen Universität München. Analysiert worden sind Verhaltensdaten aus einer australischen Investment-App.
App-Design entscheidend
Laut Hauptautor Jake An entscheidet in den meisten Fällen der Schwierigkeitsgrad der Ziele, die Nutzer wählen - insbesondere wöchentliche oder monatliche Ziele - darüber, ob sie motiviert bleiben oder sich still zurückziehen. Vor allem das App-Design sei von großer Bedeutung.
"Millionen Menschen laden Finanz-, Fitness- und Wellness-Apps herunter, in der Hoffnung, ihr Leben zu verbessern - doch die meisten geben sie innerhalb weniger Wochen wieder auf", so An. Die Bindungsrate bei Finanz-, Fitness- und Bildungs-Apps falle oft nach einem Monat unter fünf Prozent - verheerend für die App-Entwickler.
Realistische Ziele setzen
Wenn User ohne Anleitung Ziele festlegen, wählen sie oft Ziele, die entweder zu leicht sind, um Anstrengung zu fördern, oder zu ehrgeizig, um langfristig durchgehalten zu werden. Das Ergebnis sind Frustration und Rückzug statt Fortschritt.
An: "Kunden, die den Schwierigkeitsgrad ihres Teilziels auf 15 Prozent ihres wöchentlichen Einkommens festlegten, investierten in den zwölf Monaten nach dem Setzen des Ziels den höchsten Geldbetrag. Für jemanden, der 75.000 Dollar im Jahr oder 1.440 Dollar pro Woche verdient, entspricht das einer wöchentlichen Sparsumme von 216 Dollar als moderat schwieriges Teilziel."
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