pts20260310017 in Leben

Warum Kinder beim Landeanflug oft Ohrenschmerzen bekommen

Beim Sinkflug verändert sich der Kabinendruck – wie Eltern ihren Kindern beim Druckausgleich helfen


Kind mit Ohrenschmerzen im Flugzeug (Foto: Innosan GmbH)
Kind mit Ohrenschmerzen im Flugzeug (Foto: Innosan GmbH)

Schwetzingen (pts017/10.03.2026/10:30)

Viele Eltern kennen die Situation: Beim Landeanflug im Flugzeug halten sich Kinder plötzlich die Ohren zu oder beginnen zu weinen. Ursache ist häufig ein schmerzhafter Druck im Ohr.

Sobald ein Flugzeug zum Sinkflug ansetzt, verändert sich der Kabinendruck innerhalb kurzer Zeit deutlich. Erwachsene können diesen Druckunterschied meist problemlos ausgleichen. Bei Kindern funktioniert dieser Mechanismus jedoch häufig noch nicht zuverlässig. Die Folge sind Druckgefühl, Ohrenschmerzen oder vorübergehende Hörprobleme.

"Gerade bei Kindern ist die Ohrtrompete – also die Verbindung zwischen Mittelohr und Nasenrachenraum – anatomisch enger und reagiert empfindlicher auf schnelle Druckveränderungen", erklärt der Schwetzinger HNO-Arzt Sebastian Blum. "Der Druck kann sich dadurch nicht schnell genug anpassen. Beschwerden treten deshalb vor allem beim Sinkflug auf."

Schätzungen von Luftfahrtmedizinern zufolge klagt etwa jeder fünfte Flugreisende über Ohrbeschwerden - bei Kindern liegt die Quote noch höher. Besonders problematisch ist das Fliegen bei bestehenden Erkältungen, da angeschwollene Schleimhäute den Druckausgleich zusätzlich erschweren.

Was Eltern konkret tun können

Eltern können ihre Kinder beim Druckausgleich aktiv unterstützen:

  • Babys profitieren vom Trinken während Start und Landung – das Saugen fördert den Druckausgleich.
  • Größere Kinder können Kaugummi kauen, bewusst schlucken oder gähnen.
  • Wichtig ist, mit dem Druckausgleich nicht erst bei einsetzenden Schmerzen zu beginnen, sondern frühzeitig.

Reichen diese Maßnahmen nicht aus, können spezielle Ohrstöpsel zur Druckregulierung – wie etwa SANOHRA fly – den Luftstrom im Gehörgang verlangsamen und so einen sanfteren Druckausgleich ermöglichen. Weitere Informationen finden sich unter www.sanohra.de.

Grundsätzlich gilt: Bei akuten Infekten der oberen Atemwege sollte vor einer Flugreise ärztlicher Rat eingeholt werden.



(Ende)
Aussender: Innosan GmbH
Ansprechpartner: Kai-Jörg Schulz
Tel.: +49 6202 58 48 038
E-Mail: kj.schulz@innosan.de
Website: www.sanohra.com
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