"BahnBet" nimmt die Deutsche Bahn aufs Korn
Satirisches Projekt des Künstlers Caio van Caarven lässt User auf Unpünktlichkeit von Zügen wetten
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"BahnBet": Portal nimmt Wetten auf Zugverspätungen an (Bild: bahn.bet) |
Wien (pte020/06.03.2026/13:05)
Der in Wien lebenden Künstler Caio van Caarven lässt Nutzer seit Anfang März auf seinem Portal "BahnBet" auf die Unpünktlichkeit der Deutschen Bahn wetten. Das skurrile Projekt ist als Satire gestartet und nutzt echt Live-Daten und KI-generierten Code als Grundlage. Der staatseigene Konzern hat zu dem Projekt bisher noch keine Stellungnahme abgegeben.
Startguthaben 1.000 Pseudo-Euro
Das Funktionsprinzip der Plattform ist einfach: User bekommen ein Startguthaben von 1.000 Pseudo-Euro und platzieren ihr virtuelles Geld auf die voraussichtliche Verzögerung real existierender Fernzüge. Die KI im Hintergrund errechnet die Gewinnausschüttung anteilig für jene Anwender, deren Schätzungen der tatsächlichen Verspätung am nächsten kamen.
Damit der Spaß einen Bezug zur Realität hat, greift das System im Hintergrund auf Live-Daten des Bahnverkehrs zu. Der ursprünglich aus Brasilien stammende van Caarven will mit dem Projekt seinen Unmut über die Unpünktlichkeit der Züge der Deutschen Bahn zum Ausdruck bringen. Die Politik solle sich an ihr Versprechen entsprechender Investitionen erinnern.
"Deutsche-Bahn-Sadomasochismus"
BahnBet ist laut dem Initiator in das fiktive DBSM-Universum eingebettet. Die Buchstabenfolge steht dabei für "Deutsche-Bahn-Sadomasochismus". Van Caarven nutzt laut einem "BR24"-Bericht "Vibe Coding". Dabei wird einem KI-Algorithmus in natürlicher Sprache die gewünschte Funktionalität und Anmutung der Anwendung vorgegeben. Die KI generiert dann die Software.
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