pte20260305027 in Forschung

Handy-Nutzung steigt auf drei Stunden pro Tag

Umfrage des BITKOM zeigt bei 16- bis 29-Jährigen sogar eine Verweildauer von 216 Minuten


Smartphone in der Hand: Viele Junge legen es kaum noch weg (Foto: pixabay.com, Mesotoday)
Smartphone in der Hand: Viele Junge legen es kaum noch weg (Foto: pixabay.com, Mesotoday)

Berlin (pte027/05.03.2026/13:55)

Deutsche Smartphone-Nutzer verwenden ihre Geräte im Schnitt rund 180 Minuten pro Tag. Zu dem Ergebnis kommt eine Umfrage des Digitalverbands BITKOM unter 1.006 Personen ab 16 Jahren, darunter 861 Smartphone-User. Zum Vergleich: 2024 waren es noch rund 150 Minuten.

"Fernbedienung des Alltags"

"Das Smartphone ist für viele längst die Fernbedienung des Alltags: vom Ticket über Banking bis zur Verabredung. Gerade Jüngere organisieren Kommunikation, Unterhaltung und viele Erledigungen fast komplett über das Gerät", so BITKOM-Consumer-Experte Sebastian Klöß.

16- bis 29-Jährige nehmen 216 Minuten am Tag ihr Handy zur Hand, das ist deutlich mehr als ältere Nutzer. In der Gruppe der 30- bis 49-Jährigen sind es 192 Minuten, bei den 50- bis 64-Jährigen 177 Minuten. Ab 65 Jahren sinkt die tägliche Nutzung spürbar auf 113 Minuten.

Nur 26 Minuten für Telefonate

Im Schnitt wird am Tag 26 Minuten per Smartphone telefoniert. Bis 64 Jahre bleibt die Gesprächsdauer mit rund einer halben Stunde täglich konstant. Ab 65 nimmt sie stark ab - auf 18 Minuten bei über 65-Jährigen. Deutlich länger dürfte die Nutzung von Apps ausfallen.

Navigation, Wetter, Messenger, Streaming, Banking, E-Mails und Social Media: "Es geht nicht nur um mehr Bildschirmzeit, sondern um veränderte Routinen. Wer vieles mobil erledigt, nutzt das Smartphone häufiger, kürzer und über den Tag verteilt", unterstreicht Klöß abschließend.

(Ende)
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