"Es ist aus": Jeder Vierte macht per Chat Schluss
Laut einer neuen Erhebung des BITKOM dominiert dieser Trend vor allem bei den 16- bis 29-Jährigen
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Schlussmachen per Smartphone: unter den Jüngeren gang und gäbe (Bild: pixabay.com, geralt) |
Berlin (pte011/20.02.2026/10:30)
Jeder Vierte 16- bis 29-Jährige hat eine Beziehung schon einmal per SMS oder Messenger beendet. Über alle Altersgruppen hinweg liegt dieser Wert bei 13 Prozent. Das zeigt eine neue Umfrage des Digitalverbands BITKOM unter 1.500 Internetnutzern in Deutschland ab 16 Jahren.
Je älter, desto persönlicher
Die Studienautoren beruhigen jedoch, denn der Klassiker dominiert weiter. 60 Prozent haben schon einmal im persönlichen Gespräch Schluss gemacht. Bei den 16- bis 29-Jährigen liegt der Anteil jedoch deutlich niedriger (45 Prozent) als in den mittleren Altersgruppen, etwa bei den 30- bis 49-Jährigen (66 Prozent) oder den 50- bis 59-Jährigen (67 Prozent).
"Digitale Kommunikation macht Kontakt einfacher und schneller, das kann Verbindungen stärken. Gleichzeitig verändert sie, wie wir schwierige Gespräche führen. Wie Menschen Schluss machen, folgt immer stärker den Kommunikationsgewohnheiten im Alltag, das zeigt sich insbesondere bei jüngeren Menschen", kommentiert BITKOM-Expertin Leah Schrimpf.
Abschlussbrief stirbt nicht aus
Neben dem Gespräch sind Messenger und Telefon nahezu gleichauf: Zwölf Prozent haben eine Beziehung bereits per Anruf beendet. Andere digitale Kanäle spielen dagegen nur eine Nebenrolle. Vier Prozent nennen soziale Netzwerke wie Facebook oder Instagram als Weg, Schluss zu machen, ebenfalls vier Prozent haben dies schon einmal per E-Mail getan.
Und auch der klassische Brief bleibt eine Option. Acht Prozent geben an, eine Beziehung schon einmal so beendet zu haben. Und nicht immer werden Trennungen erklärt: Neun Prozent haben eine Beziehung bereits durch "Ghosting", also plötzlichen Kontaktabbruch, beendet. Dass Schlussmachen über Dritte erfolgt, bleibt mit nur zwei Prozent eher die Ausnahme.
Wenig hilfreich ist es zudem, den Ex-Partner online weiter zu beobachten. Denn laut einer neuen Studie der McMaster University lindert das Folgen des Ex-Partners, zum Beispiel in den sozialen Medien, den Trennnungsschmerz nicht. Forscherin Tara Marshall nach verlangsamt die Konfrontation mit dem Ex-Partner im Social Web die emotionale Erholung nach einer Trennung erheblich, wie pressetext berichtete.
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