Festplatten-Defekt in Kanzlei: Headcrash führt zu vollständigem Datenzugriffsausfall
Datenrettung nach Festplatten-Defekt unterstreicht Bedeutung kontrollierter Prozesse
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Datenrettung unter kontrollierten Laborbedingungen |
Leipzig (pts017/16.02.2026/15:25)
Der mechanische Defekt einer internen HDD-Festplatte hat in einer Dresdner Kanzlei zum vollständigen Zugriffsausfall auf digitale Fallakten geführt. Für mehrere Stunden war der Zugriff auf sämtliche mandantenbezogenen Daten nicht möglich. Ursache war ein sogenannter Headcrash – ein physischer Schaden, bei dem der Schreib-/Lesekopf die rotierende Magnetscheibe berührt und Teile der magnetischen Oberfläche irreversibel beschädigt. Das System reagierte mit wiederholten Initialisierungsabbrüchen sowie nicht korrigierbaren Lesefehlern (UNC-Errors). Ein konsistenter Zugriff auf das Dateisystem war nicht mehr möglich.
Die technische Analyse und Datenrettung erfolgte im Leipziger Speziallabor von DATA REVERSE® Datenrettung, das auf die physische Wiederherstellung mechanisch beschädigter HDD- und RAID-Systeme spezialisiert ist.
Headcrash: Wenn mechanische Schäden eskalieren
Ein Headcrash zählt zu den kritischsten Defekten klassischer Festplatten.
Bereits wenige Sekunden unkontrollierten Betriebs können:
- die beschädigte Oberfläche vergrößern
- Servoinformationen beeinträchtigen
- weitere Sektoren unlesbar machen
"Bei mechanischen Defekten ist nicht der erste Schaden das größte Risiko – sondern der zweite", erklärt ein technischer Leiter aus dem Bereich professioneller Datenanalyse. "Wiederholte Neustarts oder softwarebasierte Eigenversuche können die Datenrettung massiv erschweren."
Im vorliegenden Fall wurde das betroffene System unmittelbar außer Betrieb genommen. Nach Stabilisierung der Mechanik erfolgte eine sektorweise Auslese unter kontrollierten Laborbedingungen. Die logische Dateistruktur konnte unabhängig vom beschädigten Originalmedium rekonstruiert werden.
Die Datenbestände wurden konsistent wiederhergestellt.
Datenrettung ist kein Standard-IT-Prozess
Mechanische Datenträgerschäden erfordern Reinraumbedingungen, spezialisierte Ersatzteil-Kompatibilität und forensisch kontrollierte Imaging-Verfahren. Klassische IT-Administrationsmaßnahmen reichen hier nicht aus.
Gerade im juristischen Umfeld genügt es nicht, Daten lediglich wieder lesbar zu machen. Entscheidend sind:
- vollständige Rekonstruktion der Inhalte
- konsistente Metadaten und Zeitstempel
- dokumentierter Wiederherstellungsprozess
- Nachweisbarkeit der Integrität
Verfügbarkeit ist nicht gleich Integrität.
Physische Datenträger bleiben ein reales IT-Risiko
Während Cloud-Modelle, Virtualisierung und Cyberbedrohungen den strategischen Diskurs dominieren, bleibt die physische Ebene einzelner Speichermedien mechanischen Grenzen unterworfen. Materialermüdung, Stoßbelastung oder Stromereignisse können innerhalb kurzer Zeit zu massiven Zugriffseinschränkungen führen.
Der Dresdner Fall zeigt: Physische Festplatten-Defekte sind kein Relikt vergangener IT-Generationen – sie sind Teil der technischen Realität.
Moderne IT-Architekturen sind komplex.
Ihre physische Basis bleibt mechanisch.
| Aussender: | DATA REVERSE® Datenrettung |
| Ansprechpartner: | Christine Schröder |
| Tel.: | +49 341 392 817 89 |
| E-Mail: | presse@datareverse.de |
| Website: | www.datareverse-datenrettung.de |


