pte20260209018 in Business

Elektro- und Digitalindustrie ist zuversichtlich

ZVEI verzeichnet im Dezember 2025 ein Bestellplus von 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr


Platine: Branchenverband ZVEI sieht gute Vorzeichen für 2026 (Foto: pixabay.com, theaflowers)
Platine: Branchenverband ZVEI sieht gute Vorzeichen für 2026 (Foto: pixabay.com, theaflowers)

Frankfurt am Main (pte018/09.02.2026/13:46)

Licht am Ende des Tunnels sieht die deutsche Elektro- und Digitalindustrie: Laut dem Verband ZVEI hat die Branche im Dezember 2025 ein Bestellplus von 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann zufolge war es der Monat mit dem stärksten Auftragsschub im vergangenen Jahr - durch Impulse aus dem In- und Ausland.

Mehr Auslandsaufträge

Kunden aus der Eurozone erhöhten ihre Bestellungen im Dezember um 9,7 Prozent. Aus Drittländern gingen 21 Prozent mehr Orders ein, heißt es in einer Aussendung heute, am Montag. So ergibt sich für das Gesamtjahr 2025 ein Bestellzuwachs von sechs Prozent. Hier gingen die Entwicklungen der Inlands- und Auslandsaufträge aber noch stärker auseinander: Erstere legten nur leicht um 0,8 Prozent zu, letztere deutlich kräftiger um 10,2 Prozent.

Die Auftragseingänge aus dem Euroraum lagen 2025 um 8,8 Prozent höher als 2024. Bei den Bestellungen aus Ländern außerhalb des gemeinsamen Währungsraums belief sich der Zuwachs auf elf Prozent. Die reale Produktion wuchs im Dezember um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2025 war sie mit minus 0,4 Prozent insgesamt leicht rückläufig, so der ZVEI.

224,5 Mrd. Euro Umsatz

Der nominale Umsatz stieg im Schlussmonat um 5,3 Prozent. Während der Inlandsumsatz leicht nachgab (minus 0,7 Prozent), zog der Auslandsumsatz der Branche mit einem Plus von 10,6 Prozent deutlich an. Die Erlöse mit Kunden aus der Eurozone wuchsen mit 17,8 Prozent deutlich stärker als jene mit Partnern aus Drittländern (plus 7,1 Prozent).

2025 summierte sich der aggregierte Branchenumsatz auf 224,5 Mrd. Euro und lag damit um zwei Prozent über dem Wert aus 2024. Das letztjährige Inlandsgeschäft bewegte sich mit 105, 4 Mrd. Euro seitwärts (plus 0,1 Prozent). Die Erlöse mit ausländischen Kunden konnten dagegen um 3,7 Prozent auf 119,1 Mrd. Euro gesteigert werden.

Mit Ländern aus dem gemeinsamen Währungsraum wurden im vergangenen Jahr 46,8 Mrd. Euro umgesetzt, was einem Plus von 6,5 Prozent entspricht; und im Geschäft mit Ländern außerhalb der Eurozone waren es 72,3 Mrd. Euro, immerhin ein Plus von 2,2 Prozent. "Für 2026 erwartet der ZVEI wieder einen Produktionsanstieg um zwei Prozent", sagt Gontermann.

(Ende)
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