KI dreht selbstständig Musikvideos
Agenten der neuen Software AutoMV mimen Regisseur, Kameramann und Cutter
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Darsteller in einem KI-generierten Video (Screenshot: AutoMV) |
London (pte004/04.02.2026/06:15)
Um die hohen Kosten für ein aufwändig gestaltetes Musikvideo wieder hereinzubekommen muss ein Song schon zum Renner werden. Künftig entfällt diese Notwendigkeit, denn es sind weder Kameraleute noch Regisseure oder Darsteller nötig, die bezahlt werden müssen. Stattdessen erstellt eine Software das Video, die auf generativer künstlicher Intelligenz (GenKI) basiert: AutoMV. Sobald sie ein Lied hört, erstellt sie automatisch ein Video dazu. Entwickelt wurde sie von Forschern der Queen Mary University of London mit beteiligten Kollegen der University of Manchester und aus China.
Bisher nur kurze Clips
Zwar können aktuelle Videomodelle visuell beeindruckende kurze Clips produzieren, doch sind sie in der Regel weniger erfolgreich, wenn es um die Abstimmung der Bilder mit der Musik und die Konsistenz der Charaktere geht. Yinghao Ma, Doktorand an der Londoner Hochschule, hat unter der Aufsicht seines Dozenten Emmanouil Benetos einen Weg gefunden, diese Mängel zu beheben.
AutoMV (automatic music video) funktioniert wie ein virtuelles Filmproduktionsteam. Zunächst analysiert es die musikalische Struktur, die Beats und die Texte eines Songs. Dann arbeiten spezialisierte KI-Agenten, die Rollen wie Drehbuchautor, Regisseur und Cutter übernehmen, zusammen, um Szenen zu planen, die Identität der Charaktere zu formen und Bilder und Videoclips zu generieren. Ein Qualifizierungs-Agent überprüft zum Schluss die Produktion.
Kluft verringert sich
Dieser Ansatz ermöglicht es AutoMV, Musikvideos zu produzieren, die einem Song von Anfang bis Ende folgen. Menschliche Experten bescheinigen der Software, dass deren Videos besser sind als die von bereits auf dem Markt befindlichen KI-Videogenerierungstools. So verringert sich die Kluft zwischen KI-generierten und professionell von Menschen produzierten Musikvideos.
Durch die Senkung der Kosten für die Produktion von Musikvideos von mehreren Zehntausend auf wenige Britische Pfund habe AutoMV das Potenzial, unabhängige Musiker, Pädagogen und Kreative zu unterstützen, die bisher keinen Zugang zu professioneller Videoproduktion haben, so Ma. "Ich freue mich besonders, dass unsere Software die Erstellung von Musikvideos für junge Künstler zugänglicher macht und es ihnen ermöglicht, ihre Werke auf YouTube zu teilen."
(Ende)
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