ptp20260130019 in Leben

Europaweit: Vermittlung von Menschenrechten im Fokus

Bildungsinitiativen vermitteln die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte praxisnah


Glory Matipile, Südafrika (Foto: Scientology-Kirche)
Glory Matipile, Südafrika (Foto: Scientology-Kirche)

Brüssel/München (ptp019/30.01.2026/14:25)

Initiativen zur Menschenrechtsbildung in Europa erweitern ihre Bildungsressourcen, um Wissen über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte stärker im gesellschaftlichen Alltag zu verankern. Die Projekte richten sich insbesondere an Pädagogen, Jugendinitiativen und gemeindebasierte Organisationen und setzen auf praxisnahe, leicht zugängliche Lernmaterialien.

Projekte zur Menschenrechtsbildung in Europa erweitern ihre Bildungsangebote, um Kenntnisse über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) systematisch in Gemeinden, zivilgesellschaftlichen Strukturen und öffentlichen Bildungsformaten zu vermitteln. Unterstützt werden diese Initiativen durch United for Human Rights und Youth for Human Rights International, die Bildungsressourcen für Pädagogen, Bürgerinitiativen und lokale Partner in verschiedenen europäischen Ländern bereitstellen.

Ziel der Projekte ist es, die AEMR als praktische Referenz für den Alltag zugänglich zu machen. Die Erklärung, die 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, umfasst 30 Artikel zu grundlegenden Rechten und Freiheiten und zählt zu den weltweit am häufigsten übersetzten Dokumenten. Initiatoren der Bildungsarbeit verweisen darauf, dass viele Menschen zwar den Begriff "Menschenrechte" befürworten, jedoch nur begrenzte Kenntnisse über den konkreten Inhalt der AEMR besitzen.

Die Bildungsansätze reagieren auf diese Wissenslücke, indem sie strukturierte und leicht verständliche Materialien zur Verfügung stellen. Dabei wird besonderer Wert auf Formate gelegt, die ohne juristische Vorkenntnisse genutzt werden können und sich für den Einsatz in Jugendprojekten, Gemeindeveranstaltungen und öffentlichen Präsentationen eignen. Die Projekte orientieren sich dabei an dem in der AEMR selbst verankerten Bildungsauftrag, der die Förderung der Achtung der Menschenrechte durch Unterricht und Aufklärung betont.

United for Human Rights wurde anlässlich des 60. Jahrestags der AEMR gegründet und richtet sich an Einzelpersonen und Organisationen, die Menschenrechtsbildung in ihre Arbeit integrieren möchten. Youth for Human Rights International ist eine seit 2001 bestehende gemeinnützige Organisation, die sich auf die Vermittlung von Menschenrechten an junge Menschen konzentriert. Beide Initiativen arbeiten mit einer einheitlichen Struktur, bei der Lernmodule und Medieninhalte den einzelnen Artikeln der AEMR zugeordnet sind.

Ein zentrales Merkmal der Bildungsarbeit ist ein sogenannter Toolkit-Ansatz. Dieser umfasst kurze Dokumentarfilme, Informationsvideos und öffentliche Bekanntmachungen, die jeweils einzelne Rechte der AEMR erläutern. Ergänzt werden diese durch Begleitmaterialien, Präsentationen und digitale Ressourcen. Die Inhalte stehen in 17 Sprachen zur Verfügung, sodass sie europaweit genutzt und an lokale Gegebenheiten angepasst werden können.

Die bereitgestellten Materialien werden nach Angaben der Initiatoren von unterschiedlichen Einrichtungen eingesetzt, darunter Bürgerinitiativen, Jugendorganisationen und öffentliche Stellen, abhängig vom jeweiligen nationalen und lokalen Kontext. Ziel ist es, ein alltagsnahes Verständnis von Rechten zu fördern und deren Bedeutung in Bereichen wie Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung und gesellschaftlicher Teilhabe zu verdeutlichen.

Das Engagement der Scientology-Kirche im Bereich der Menschenrechtsbildung findet auch Ausdruck in den Schriften ihres Gründers L. Ron Hubbard. Darin wird die Bedeutung von Rechten und Würde als Voraussetzung für individuelle und gesellschaftliche Entwicklung hervorgehoben. Hubbard formulierte diesen Ansatz mit den Worten:

"Menschenrechte müssen zu einer Tatsache werden – nicht zu einem idealistischen Traum."

Für die kommenden Jahre ist vorgesehen, die Verfügbarkeit der Materialien weiter auszubauen und ihre Nutzung in realen Bildungskontexten zu stärken. Geplant sind unter anderem Informationsveranstaltungen, Workshops in Gemeinschaftseinrichtungen sowie Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich mit Themen wie Jugendintegration, Prävention und interkulturellem Dialog befassen.

(Ende)
Aussender: Scientology-Kirche Deutschland e.V.
Ansprechpartner: Scientology-Kirche Deutschland e.V.
E-Mail: pressedienst@skdev.de
Website: www.scientology.de
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