ptp20260127020 in Leben

Kinderparlament wird vom Kinderbüro eigenständig fortgeführt – Neues Team sorgt für Aufschwung und starke Impulse

Kinderrechte gehen uns alle an


(c) Kinderbüro - Kinderbürgermeister:in Florian, Fabian & Fabienne
(c) Kinderbüro - Kinderbürgermeister:in Florian, Fabian & Fabienne

Graz (ptp020/27.01.2026/13:50)

Das Kinderbüro setzt das steirische Kinderparlament (KiPa) eigenständig fort und sorgt mit einem neu aufgestellten Team für positive Aufmerksamkeit und spürbare Dynamik. Trotz der vollständigen Streichung aller Förderungen erlebt das Kinderbüro einen deutlichen Aufschwung – getragen von engagierten Vorstandsmitgliedern, motivierten KiPa-Kindern, ihren Eltern sowie qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Botschaft ist klar: Kinderrechte gehen uns alle an.

Kinderrechte als gesellschaftlicher Auftrag

In Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheiten wäre das Signal fatal, engagierten Kindern mitzuteilen, dass ihr Parlament nicht mehr leistbar oder demokratiepolitisch nicht mehr relevant sei. "Wie sähe unsere Welt aus, wenn wir die Rechte unserer Kinder vergessen oder hinten anstellen?", betont das Kinderbüro. Kinder brauchen Räume, in denen ihre Meinung zählt – und Erwachsene, die Verantwortung übernehmen.

Erstes Treffen im Steirischen Presseclub

Gestern fand das erste offizielle Treffen des Kinderparlaments im Steirischen Presseclub statt. Zuvor gab es ein Gespräch zwischen dem Kinderbüro und Stadträtin Dr. Claudia Unger, die auf den kommenden Ideencall für Demokratieprojekte im Februar 2026 verwies.

Präsident Gerhard H. J. Fruhmann, MA, Gründer des Kinderbüros, blickte auf 30 Jahre Entwicklung zurück und unterstrich die soziale Bedeutung des Kinderparlaments. In der Diskussion mit den KiPa-Kindern zeigte sich, wie wertvoll generationenübergreifende Gespräche für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft sind.

Neues Konzept – starke Umsetzung

Finanzvorständin Ing. Michaela Lukmann, akad. IM, MA, setzt das neue Konzept mit großer Umsetzungskraft um. Die dreifache Mutter und internationale Unternehmerin legt besonderen Fokus auf EU-Vorgaben, Sensibilisierung für Kinderrechte und die Verantwortung aller gesellschaftlichen Akteure.

"Wir alle waren Kinder. Und wir alle tragen Verantwortung – als Eltern, Politik, Wirtschaft, Medien, NGO's oder Industrie. Eine kinderfreundliche Haltung schützt uns vor vielen Folgeproblemen, inklusive Gewalt gegen Frauen", so Lukmann.

Kinder diskutieren, wählen und gestalten

Die KiPa-Kinder arbeiteten 2,5 Stunden intensiv mit ihren neuen Betreuern Alexandra Schersch und Mag. Joel Scherzer unter dem Jahresmotto:
"Recht auf Meinung – Kinder gestalten Zukunft."

In demokratischer Wahl bestimmten die Kinder drei zentrale Anliegen:

  1. Mobbing muss beendet werden
  2. Natur & Klimawandel
  3. Mehr Bewegung für Kinder

Ein besonders emotionales Thema war das Schulessen. Die Kinder schilderten eindrücklich, wie sehr sie unter minderwertigen Standards in manchen Schulen leiden. Gleichzeitig zeigten Beispiele anderer Schulen, dass es auch besser geht. Eltern und Kinder wünschen sich dringend Reformen und Qualitätsverbesserungen.

Die Themenwahl zeigt deutlich: Kinder haben ein feines Gespür für gesellschaftliche Herausforderungen und sind Seismografen unserer Zeit. Ihre Meinung einzubeziehen ist nicht nur wichtig – es ist notwendig für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft.

Kinderparlament wächst – analog und digital

Das KiPa erweitert seine Zielgruppe auf 6–18 Jahre und passt sich damit den Altersklassen der Kinderrechte an.

Wer Interesse hat mitzumachen, meldet sich bitte unter alexander.schersch@kinderbuero.atbzw. geschaeftsfuehrung@kinderbuero.at

Geplant sind:

  • Ausbau in den Regionen
  • Aufbau eines digitalen Kinderrechte-Parlaments für ganz Österreich (2026/2027)

Highlights des KiPa-Jahres 2026

  • Kunstprojekt "Kinderrechte-Skulpturen"
    Drei Skulpturen für drei Altersklassen – gestaltet gemeinsam mit Kindern und Künstler:innen der Plattform Mikizzaner, Österreichs größtem genreübergreifenden Künstlerkollektiv. Ausstellungen in Einkaufszentren, Museen, Galerien und möglicherweise im Rahmen von YUKUMAY Innsbruck oder beim Festival der Kinderrechte im November 2026.
  • Besuch der 1. Kinderrechte-Informationsmesse "Global Summit 2026" in Graz, Tennenmälzerei
    22.–28. Juni 2026
  • UN-Besuch in Wien
    September 2026
  • Kinderbürgermeister:innen-Wahl verschoben von März auf Oktober 2026
  • Festival der Kinderrechte
    November 2026 – Vorstellung der neuen Kinderbürgermeister:innen
  • Regelmäßige Pressekonferenzen im Steirischen Presseclub
  • Presseberichte zu Anliegen und Projekten der KiPa-Kinder
  • Monatliche Radiosendungen mit Radio Grün-Weiss
  • Kinderrechte-Magazin (vierteljährlich), gestaltet mit KiPa-Kindern

Kinderbüro als zentrale Anlaufstelle

Das Kinderbüro versteht sich als umfassende Anlaufstelle für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft – mit Angeboten für Kinder, Eltern, öffentliche Hand, NGOs, Wirtschaft, Medien und Industrie uvm..

Kinder sind die Stimmen unserer Zukunft.
Sie wollen ihre Meinung sagen, gehört werden und gemeinsam Lösungen finden – im Gleichgewicht von Kinderrechten und Kinderpflichten.

NÄCHSTER TERMIN IM KINDERBÜRO KARMELITERPLATZ 2/3:
09.02.2026 – Kinderrechte I: Schutzrechte

  • Gewaltfreiheit, Privatsphäre, Schutz im Internet
  • Meinungsbox gestalten

    Es freut uns besonders Teil des Spendenservices der Erstebank geworden zu sein:

Wir sind spendenbegünstigt: Spenden Sie und unterstützen Sie uns bei der Sensibilisierung für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft in Österreich.
Spendenservice & online spenden | Erste Bank
Spendenkonto: AT37 2081 5000 4357 2064

(Ende)
Aussender: Kinderbüro-Verein zur Förderung der Kinderrechte
Ansprechpartner: Michaela Lukmann
Tel.: +43 664 88907999
E-Mail: finanzvorstand@kinderbuero.at
Website: www.kinderbuero.at
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