NIS2 verschiebt 2026 den Fokus: Wenn Daten trotz Backup nicht verfügbar sind
Technische Einordnung von Zugriffsausfällen gewinnt regulatorisch an Gewicht
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Speicherarchitektur: Datenzugriff trotz Backups nicht garantiert & NIS2-relevant (©DATA REVERSE) |
Leipzig (pts009/26.01.2026/08:25)
Mit dem Wirksamwerden der NIS2-Richtlinie verändert sich 2026 die Bewertung von IT-Sicherheitsvorfällen spürbar. Im Mittelpunkt steht zunehmend nicht mehr allein die Existenz von Sicherungs- und Notfallkonzepten, sondern der technische Umgang mit realen Zugriffsausfällen im Ernstfall.
Erfahrungen aus der professionellen Datenrettung zeigen, dass Datenzugriff unter heutigen technischen Rahmenbedingungen selbst bei vorhandenen Backups keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Moderne Speicherarchitekturen, hardwaregebundene Verschlüsselung und hochintegrierte Systeme führen dazu, dass Daten trotz formaler Vorsorge technisch nicht erreichbar bleiben können.
Wenn Wiederherstellung nicht gelingt, wird Erklärung entscheidend
NIS2 bewertet nicht primär theoretische Maßnahmen, sondern deren praktische Wirksamkeit bei Sicherheits- und Verfügbarkeitsereignissen. In der technischen Praxis zeigt sich dabei zunehmend ein wiederkehrendes Muster:
Sicherungen waren vorhanden.
Wiederherstellungsprozesse wurden vorgesehen oder angestoßen.
Der Zugriff scheiterte dennoch an technischen Grenzen.
In solchen Situationen rückt nicht der Erfolg eines Restores in den Vordergrund, sondern die nachvollziehbare technische Begründung, warum ein Zugriff nicht möglich war.
Technische Komplexität erfordert strukturierte Einordnung
Unter den Bedingungen moderner Speichertechnologien reicht der Verweis auf organisatorische Vorsorge zunehmend nicht mehr aus. Entscheidend wird die Fähigkeit, technische Ursachen fundiert und nachvollziehbar einzuordnen, etwa:
– hardwarebedingte Defekte
– verschlüsselungsbedingte Zugriffshindernisse
– Abhängigkeiten zwischen Speicher, Controllern und Logikkomponenten
NIS2 verschärft dabei nicht die Technik selbst, sondern die Erwartung, diese technischen Grenzen im Schadenfall fachlich erklären zu können.
Datenrettung wird Teil der Nachweiskette
Vor diesem Hintergrund verändert sich die Rolle professioneller Datenrettung. Im Schadenfall wird sie faktisch Teil der Nachweiskette – nicht als beratende Instanz, sondern als technische Grundlage zur Einordnung gescheiterter Zugriffe.
Im Fokus stehen dabei überprüfbare Fakten:
– Analyse konkreter Schadensbilder
– Dokumentation technischer Zugriffshindernisse
– Bewertung der tatsächlichen Wiederherstellbarkeit
– Nachvollziehbarkeit der ergriffenen Maßnahmen
DATA REVERSE® Datenrettung - Bindig Media GmbH agiert in diesem Kontext nicht als Auditor oder Compliance-Berater, sondern als technische Instanz zur Bewertung realer Zugriffsausfälle.
Warum NIS2 2026 stärker wirkt
Die zunehmende praktische Relevanz von NIS2 ergibt sich aus der technischen Entwicklung selbst:
– steigende Verbreitung hardwaregebundener Verschlüsselung
– enge Kopplung von Speicher, Controller und Logik
– sinkende Fehlertoleranz bei physischen und elektronischen Defekten
Datenzugriff wird damit nicht nur komplexer, sondern im regulatorischen Kontext erklärungsbedürftiger.
Fazit
Backups bleiben ein zentraler Bestandteil jeder Sicherheitsstrategie. Sie garantieren jedoch keinen Zugriff unter allen Bedingungen. NIS2 macht deutlich, dass Datensicherheit nicht bei der Sicherung endet, sondern beim nachvollziehbaren technischen Umgang mit gescheitertem Zugriff. Die Fähigkeit zur strukturierten technischen Einordnung wird damit zu einem wesentlichen Bestandteil moderner Sicherheits- und Nachweiskonzepte.
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