pte20260121021 in Business

"Zombie-Projekte" bremsen Angestellte aus

Umfrage von Atlassian zeigt negative Auswirkungen auf Zufriedenheit und Motivation im Job


Verzweiflung:
Verzweiflung: "Zombie-Projekte" treiben viele in den Wahnsinn (Foto: JESHOOTS-com, pixabay.com)

Frankfurt am Main (pte021/21.01.2026/13:55)

43 Prozent der Büroangestellten in Deutschland müssen sich auch 2026 mit "Zombie-Projekten" herumschlagen, die scheinbar nie abgeschlossen und immer wieder angestoßen werden, Ressourcen verbrauchen sowie keine Ergebnisse oder messbaren Nutzen liefern. Zu dem Schluss kommt eine Umfrage des Software-Anbieters Atlassian.

Viele untote Initiativen

Laut den 8.007 befragten Büroangestellten aus den USA, Australien, Indien, Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Spanien sorgen Zombie-Projekte häufig für schlechte Stimmung. 37 Prozent der deutschen Angestellten fühlen sich dadurch gestresst oder überfordert. Fast ein Drittel (31 Prozent) gibt an, dass ihre Zufriedenheit und Motivation im Job darunter leiden.

Auch auf Team-Ebene hinterlassen untote Initiativen ihre Spuren: 34 Prozent der Betroffenen geben mangelnde Effizienz ihres Teams an, da die Projekte dazu führen, dass Arbeit doppelt erledigt wird. 23 Prozent haben Angst vor einem Team-Burnout und befürchten negative Auswirkungen auf wichtigere zu erledigende Vorhaben im Unternehmen.

Klammern und Hoffen

Fast ein Drittel der Befragten weiß eigenen Angaben zufolge nicht, wann ein Projekt offiziell beendet werden darf. 30 Prozent wollen Projekte nicht abbrechen, da bereits zu viel Zeit und Ressourcen investiert wurden. Hinzu kommt die Angst vor einer negativen Wahrnehmung:

29 Prozent geben zu, dass sie Projekte nicht abbrechen, weil sie befürchten, dass es wie Scheitern wirken könnte. Solche Unklarheiten und Ängste verhindern nicht nur den Abschluss von Projekten, sondern binden unnötige Ressourcen. Der Start ins neue Jahr wird dadurch erschwert.

(Ende)
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