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Di, 10.01.2017 13:48
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pte20170110029 Unternehmen/Finanzen, Handel/Dienstleistungen

Sparda Bank schickt Kunden mit Münzgeld heim

23 der 25 Filialen in Hannover lehnen entsprechende Einzahlungen ab
Hände mit Münzen: Das mag die Sparda Bank nicht (Foto: pixelio.de, Jorma Bork)
Hände mit Münzen: Das mag die Sparda Bank nicht (Foto: pixelio.de, Jorma Bork)

Hannover (pte029/10.01.2017/13:48) - Die Sparda Bank Hannover http://sparda-h.de lässt Kunden, die Münzgeld einzahlen oder erhalten wollen, künftig im Regen stehen. Denn in 23 der 25 Filialen des Instituts in der niedersächsischen Landeshauptstadt ist dies ab sofort nicht mehr möglich. Die Begründung des Managements dürfte für viele Kunden wie Hohn klingen: Münzgeld spiele für die 220.000 Privatkunden "eine immer kleinere Rolle".

Verbraucherschützer empört

Auch wenn Münzen laut der Sparda Bank Hannover nur noch ein Prozent des 2016 von Kunden eingezahlten Bargelds ausgemacht haben und daher ab sofort auf Einzahlungsautomaten umgestellt werde, die ebenfalls nur Scheine annehmen, sind Verbraucherschützer empört. "Geld ist Geld. Ob als Schein oder als Münze - es muss mein Recht als Verbraucher sein, es zur Bank bringen zu können", so Anabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen http://verbraucherzentrale-bremen.de .

Experten wie Hans-Peter Burghof vom Lehrstuhl für Bankwirtschaft und Finanzdienstleistungen an der Universität Hohenheim http://bank.uni-hohenheim.de , führen im pressetext-Gespräch vor allem den Kostenaspekt ins Treffen. "In Wirklichkeit dürften der Sparda Bank Hannover die Gebühren zur Aufbewahrung von Bargeld zu teuer sein. Hinzu kommt, dass das Filialgeschäft zu kostenintensiv geworden ist und sich damit nur noch schwer Geld verdienen lässt." Burghof kann sich vorstellen, dass auch andere Banken dem Beispiel der Sparda Bank folgen werden.

50 Münzen sind anzunehmen

Auch wenn die sogenannte Annahmepflicht von Bargeld (inklusive Münzen) selbst von Finanzfachleuten unterschiedlich diskutiert wird und hier keine eindeutige Rechtsauslegung vorherrschend ist, verweisen viele von ihnen auf einen gesetzlich klar geregelten Passus: So ist festgelegt, wie viele Münzen bei Barzahlung akzeptiert werden müssen: maximal 50 Stück. Fakt am Rande: Nur die Bundesbank ist zur unbegrenzten Abnahme von Bargeld verpflichtet.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Florian Fügemann
Tel.: +43-1-81140-313
E-Mail:
Website: www.pressetext.com
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