VORSCHAU
PRESSETERMINE
Aargauer Kunsthaus
24.08.2016 00:00
Haus der Berliner Festspiele
24.08.2016 00:00
Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 1+2
24.08.2016 00:00

AKTUELLES PRESSEFOTO

IR Nachrichten
24.08.2016 09:00 SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG
23.08.2016 23:00 conwert Immobilien Invest SE
23.08.2016 13:15 IT Competence Group SE


WETTER
Graz: heiter
27°
Innsbruck: sonnig
30°
Linz: heiter
26°
Wien: sonnig
27°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
HIGHTECH
Mo, 22.02.2016 13:30
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20160222022 Forschung/Technologie, Produkte/Innovationen

Robo-Hand erreicht menschliche Geschicklichkeit

Biomimetisches Modell mithilfe von 3D-Scans und 3D-Druck hergestellt
Roboter-Hand: extrem nah an menschlicher Hand (Foto: washington.edu)
Roboter-Hand: extrem nah an menschlicher Hand (Foto: washington.edu)

Seattle (pte022/22.02.2016/13:30) - Forscher der University of Washington (UW) http://washington.edu haben die bisher detaillierteste und menschenähnlichste Roboter-Hand entwickelt. Das Modell basiert auf den 3D-Scans des Skeletts einer menschlichen Hand und ist mittels 3D-Druck aus künstlichen Knochen hergestellt worden. Den Wissenschaftlern zufolge ist beim Festhalten eines Objektes ein eigenhändiges Bearbeiten möglich, ohne dass dafür ein taktiles Feedback notwendig ist.

Revolutionäre Bauweise

Die beiden UW-Forscher Zhe Xu und Emanuel Todorov stecken hinter dem biomimetischen Design, das künstliche Gelenke sowie Gelenkkapseln inkludiert. Angetrieben werden die Museln der Prothese durch Dynamixel und Servomotoren. Ältere anthropomorphische Modelle nutzten bisher Scharniere, um den natürlichen Aufbau einer Menschenhand zu vereinfachen. Dies führte zu mangelhafter Feinmotorik, durch welche das benötigte Level an menschlicher Geschicklichkeit nicht erreicht werden konnte.

In einer menschlichen Hand dienen Bänder dazu, die Gelenke zu stabilisieren und ihre Bewegungsreichweite zu kontrollieren. Diese wurden im aktuellen Projekt durch starke Spectra-Fasern nachgebildet. Das Material ist extrem leicht und etwa 15 Mal stärker als Stahl. Durch Laserschnitt erzeugte Gummistücke wurden eingesetzt, um das weiche Gewebe zu reproduzieren. Auch Sehnen sind mithilfe von Spektrafasern und Gummi nachgeahmt worden, damit die Finger flexibel sind. Die Eingaben erfolgen über einen Handschuh-Controller.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Carolina Schmolmüller
Tel.: +43-1-81140-314
E-Mail:
Website: www.pressetext.com
pressetext.redaktion
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
PRESSETEXT.TV
Social Media
ETARGET

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising