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Do, 06.10.2011 12:30
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pte20111006013 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie

Klonen schafft embryonale Stammzellen aus Haut

Einsatz beim Menschen fraglich - Verfahren steht noch am Anfang
Zellstrukturen: Klonen bleibt umstritten (Foto: pixelio.at, A. Dreher)
Zellstrukturen: Klonen bleibt umstritten (Foto: pixelio.at, A. Dreher)

New York (pte013/06.10.2011/12:30) - Eine Art von Klonen wurde laut Wissenschaftlern der New York Stem Cell Foundation Laboratory http://nyscf.org für die Schaffung personalisierter embryonaler Stammzellen eingesetzt. Genetisches Material wurde aus einer erwachsenen Hautzelle entnommen und in eine menschliche Eizelle transferiert. In der Folge entstand ein früher menschlicher Embryo. Die so produzierten Stammzellen enthielten Chromosome der erwachsenen Zellen und der Eizellen. Das SCNT-Verfahren wurde 1997 mit dem Schaf Dolly berühmt, dem ersten Säugetier, das aus einer erwachsenen Zelle geklont worden war.

Sicherheitsrisiko

Wissenschaftler Dieter Egli betont, dass es immer noch sehr fraglich ist, ob das Klonen ohne Sicherheitsrisiko auch beim Menschen eingesetzt werden kann. Alle bisherigen Versuche seien gescheitert. Er schreibt in Nature http://nature.com , dass auch sein Team mit traditionellen Methoden gescheitert ist. Wurde das genetische Material aus der Eizelle entfernt und durch die Chromosome einer Hautzelle ersetzt, teilten sich die Zellen zwar, aber nur bis zu einer Anzahl zwischen sechs und zwölf Zellen.

Als das eigene genetische Material der Eizelle belassen und die Chromosome der Haut nur hinzugefügt wurden, entwickelte sich die Eizelle weiter. Sie erreichte das Stadium von Blasozysten, die bis zu 100 Eizellen enthalten können und normalerweise die Quelle von embryonalen Stammzellen sind. Eizellen und Spermien weisen je einen Satz Chromosomen auf, deren Kombination dazu führt, dass Erwachsene über zwei Kopien jedes Chromosoms verfügen.

Weitere Forschungen nötig

Bei den aktuellen Verfahren werden zwei erwachsene Kopien zu einer einzelnen in der Eizelle hinzugefügt. Insgesamt entstehen so drei Reproduktionen - ein Umstand, der zu Problemen führen kann. Vielfach entwickeln sich Embryonen ohne die richtige Anzahl von Chromosomen nicht weiter. Es ist daher notwendig, embryonale Stammzellen herzustellen, die nur über die DNA des Spenders verfügen. Haben sich die verschiedenen Chromosomen einmal miteinander verbunden, besteht fast keine Möglichkeit mehr, sie voneinander zu trennen.

Laut Egli sind die jetzt hergestellten Zellen jedoch noch nicht für den therapeutischen Einsatz gedacht, berichtet die BBC. Es gebe noch viel zu tun, bis es soweit sei. Die aktuellen Studienergebnisse seien nicht mehr als ein Schritt in die richtige Richtung.

(Ende)

Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-300
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