|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00 Mozarthaus der Wirtschaft 13.02.2012 00:00 Hotel Park Hyatt 13.02.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
10.02.2012 08:35
Schlumberger AG
06.02.2012 17:40
Open Market TV AG
03.02.2012 14:15
Schlumberger AG
EUROPA NACHRICHTEN
LEBEN
So, 12.02.2012
pte20100831044 Bildung/Karriere, Sport/Events
Schulsport hilft gegen Armutsfolgen
Weniger soziale Unterschiede durch Bewegung in der Schule
Stockholm/Magglingen (pte044/31.08.2010/16:15) - Bewegung erweist sich bei Kindern immer mehr als Allheilmittel bei vielen Problemen. Sie hilft auch, die Gesundheitsunterschiede zwischen Arm und Reich zu verringern, haben Forscher der Universität Leipzig http://www.uni-leipzig.de am Europäischen Kardiologenkongress http://www.escardio.org gezeigt. Besonders Kinder aus benachteiligten Familien verbessern laut ihren Ergebnissen durch Schulsport ihre Gesundheit. Gute Nachricht für Benachteiligte Schon bei Kindern gilt, dass Sozialstatus und Bildungsniveau das Körpergewicht und die Fitness beeinflussen. Sozial Schwächere stehen in beiderlei Hinsicht schlechter da. Das zeigten die Forscher um Katharina Machalica. Sie untersuchten dazu Schüler aus einem Gymnasium, dessen Absolventen üblicherweise auf die Universität wechseln, sowie Gleichaltrige aus einer Schule, bei der das Sekundarschul-Zeugnis meist das Ende des Bildungsweges darstellt. Die Hälfte der Schüler beider Gruppen erhielt ein Jahr lang jeweils fünf statt zwei Stunden Sportunterricht pro Woche. Wie zu erwarten war, hatte das deutliche Verbesserungen im Fettgewebe, Body-Mass-Index, Körperkoordination und Fitness zur Folge. Allerdings war der positive Effekt bei Schülern mit schwächerem sozioökonomischen Hintergrund weit stärker als bei den Gymnasiasten. Zusätzlicher Schulsport wirkt sich somit positiv auf körperliche Leistungsfähigkeit und das Herzrisiko aus. Bewegung auch im Klassenzimmer Einen Zusammenhang von Status und Bildung mit dem Herz-Kreislauf-Risiko erkennt auch der Wiener Kardiologe Thomas Stefenelli. "Rauchen, schlechte Ernährung und körperliche Inaktivität sind in Familien mit niedrigem Sozial- und Bildungsstatus häufiger", so der Experte. Studien machen auch Familienprobleme dafür verantwortlich (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100126020/). "Sozial benachteiligte Kinder - etwa aus Migrantenfamilien - machen am Wochenende oft weniger Bewegung", ergänzt Stefan Wyss vom Schweizer Bundesamt für Sport BASPO http://www.baspo.admin.ch gegenüber pressetext. Das Schweizer Programm "Schule bewegt" http://www.schulebewegt.ch , das Wyss koordiniert, will Bewegung in der Schule auch außerhalb der Turnstunden verankern. "Schulklassen verpflichten sich dabei zu 20 Minuten täglicher Bewegung. Wer als Lehrer mitmacht, erhält kostenlos Anleitungen, wie er Bewegung im Unterricht integrieren kann." Diese Maßnahme fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch das Lernen selbst. "Je mehr Sinne beteiligt sind, desto besser nehmen Schüler den Lernstoff nachweislich auf", so Wyss. Sechs Prozent der Schulklassen - das sind jährlich 60.000 Schweizer Grundschüler - beteiligen sich am Projekt. (Ende)
PRESSETEXT.TV
BauProfi QUESTER setzt auf Nachhaltigkeit 02.02.2012 MONSTER JOBCORNER
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|