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Fr, 10.02.2012
pte20080516022 Umwelt/Energie, Politik/Recht
Gen-Baumwolle: "Schon mehr als 100.000 Selbstmorde"
Alternativ-Nobelpreis-Trägerin fordert Rückbesinnung auf Regionalisierung
Bonn (pte022/16.05.2008/13:30) - "Die Bauern fordern lautstark gentechnisch veränderte Saaten", kommentierte Landwirtschaftsminister Agit Singh noch im Frühjahr 2002 die erstmalige Zulassung genmanipulierter Baumwolle in Indien euphorisch. Die Realität hingegen sei erschreckend anders, schildert die Physikerin, Menschenrechtsaktivistin und Trägerin des Alternativ-Nobelpreises, Vandana Shiva, im Rahmen des Kongresses "Planety-Diversity" http://www.planet-diversity.org in Bonn. Im pressetext-Interview beschreibt Shiva einen Teufelskreis, in den die Bauern hineingeraten seien und aus dem es nur durch die Besinnung auf alte Werte ein Entrinnen gebe. pressetext: Sie prangern den Gentechnikkonzern Monsanto für seine Vorgangsweise in Indien an und sprechen sogar von "Genozid". Was ist passiert? pressetext: Haben sich die versprochenen höheren Erträge nicht eingestellt? pressetext:Wie viele Tote können in Indien den Gentechnik-Pflanzen zugeordnet werden? pressetext: Welche Möglichkeiten gibt es, dem Teufelskreis wieder zu entfliehen? pressetext: Vielen Dank für das Gespräch. (Ende)
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