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Mi, 14.05.2008 13:55
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pts20080514035 Computer/Telekommunikation, Produkte/Innovationen
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pressetext als Referenzbeispiel für Digitale Signatur

Staatssekretärin Silhavy hofft auf Folgewirkungen für die Wirtschaft
Franz Temmel, Staatssekretärin Silhavy
Franz Temmel, Staatssekretärin Silhavy
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Wien (pts035/14.05.2008/13:55) - Die Nachrichtenagentur pressetext hat am Mittwoch gemeinsam mit Partnern aus der IT-Wirtschaft ihr neues Online-Abrechnungssystem als Referenzbeispiel für die Implementierung der digitalen Signatur präsentiert. Die für E-Government zuständige Staatssekretärin im Bundeskanzleramt, Heidrun Silhavy, zeigte sich von der Lösung angetan und gab der Hoffnung Ausdruck, dass dieses Beispiel Schule macht und viele weitere Unternehmen motiviert, die Vorteile der digitalen Signatur zu nützen (siehe auch http://pressetext.at/news/080514034/ ).

Die Anwendung: Vorsteuerabzugsfähige E-Rechnung

Das österreichische Bundeskanzleramt bietet für sichere Online-Verfahren im E-Government-Bereich und im Zusammenhang mit der Bürgerkarte eine Reihe von Open-Source-Modulen für die elektronische Signatur an. pressetext hat die angebotenen Software-Module http://egovlabs.gv.at/ und die Beratungsleistungen des E-Government Innovationszentrums in Graz http://www.egiz.gv.at in Anspruch genommen, um die Probe aufs Exempel zu machen.

"Ursprünglich haben wir zu redaktionellen Zwecken einen Testlauf angedacht, um zu sehen, ob die Anwendungen auch funktionieren. Wir haben dann aber sehr rasch entschieden, die digitale Signatur im eigenen Haus einzuführen, weil wir damit adhoc Kosten sparen und allen pressetext-Kunden eine vereinfachte Rechnungslegung anbieten können", erläutert Geschäftsführer Franz Temmel die Beweggründe.

Die Partner in der Umsetzung

Für die erfolgreiche Integration der digitalen Signatur im Rechnungswesen von pressetext waren mehrere Faktoren ausschlaggebend, erklärt Temmel: IT-Kompetenz im eigenen Unternehmen und professionelle Partner. In enger Zusammenarbeit mit den IT-Experten des Bundeskanzleramts und des EGIZ sowie den Partnern A-Trust, Paylife, mPAY24 und BMD hat pressetext so die elektronische Faktura umgesetzt. Die Lösung findet sich bereits im praktischen Einsatz.

Die Software-Module stellen zusammen mit dem elektronischen Signatur-Prüfservice http://www.signaturpruefung.gv.at des Bundeskanzleramts die Schnittstelle der Anwendung dar. A-Trust http://www.a-trust.at fungiert als gesetzlich anerkannter Zertifizierungspartner, der die Identität des Signators bescheinigt.

Bei der pressetext-Anwendung ist Paylife http://www.paylife.at Partner bei der Abwicklung von sicheren Kreditkartenzahlungen, und über den Anbieter von Online Payment Lösungen mPAY24 http://www.mpay24.at wird die Validierung der Kreditkartendaten durchgeführt. Das BMD-Systemhaus http://www.bmd.at sorgt schließlich dafür, dass die Einbindung der Rechnungsdaten in die ERP-Lösung erfolgt.

Kunde kauft im Business Center

Die technische Abwicklung eines Kaufprozesses mit der digitalen Signatur ist denkbar einfach, erläutert der bei pressetext zuständige Software-Engineer Walter Sunk. Nach dem Kauf von pressetext-Dienstleistungen wird im Business Center ein PDF und ein ebInterface-Dokument erstellt. Das Business Center übergibt das PDF dann an das PDF-Signierservice. Dieses Service verwendet das PDF-AS-CL Modul http://demo.egiz.gv.at des Grazer E-Government Informationszentrums EGIZ. Dieses Modul extrahiert die notwendigen Daten aus dem PDF und schickt diese Daten an den Signaturserver bei pressetext, der sie dann digital signiert.

Zur Signatur der Daten verwendet der Signaturserver das Modul MOA-SS des Bundeskanzleramts, die Signatur selbst wird durch einen privaten digitalen Schlüssel von pressetext erzeugt. Zu diesem privaten Schlüssel gibt es auch einen öffentlichen Schlüssel, mit dem jedes beliebige Prüfservice die Signatur verifizieren kann. Der öffentliche Schlüssel ist seinerseits von der Zertifizierungsstelle A-Trust innerhalb eines von A-Trust ausgestellten Zertifikats beglaubigt. Jeder Prüfservice kann beim Verifizieren einer Signatur dadurch prüfen, dass der vorgegebene öffentliche Schlüssel und somit auch die signierte Rechnung wirklich "echt" ist und von pressetext kommt.

Signierte Rechnung wird elektronisch bereitgestellt

Der Signaturserver liefert die berechnete Signatur zurück an das PDF-Signierservice, das die Signatur in das PDF integriert und zusätzlich den im PDF ersichtlichen Signaturblock erzeugt. Danach wird das signierte PDF im Business Center online gestellt und via E-Mail an den Kunden verschickt. Die Kostenersparnis für pressetext ist allein schon dadurch groß, dass nunmehr sämtliche Rechnungen den Kunden in elektronischer Form bereitgestellt und ins Buchhaltungssystem des Ausstellers übergeben werden.

Analog zum signitierten PDF funktioniert die Signatur des ebInterface, das nach dem Wunsch der Wirtschaftskammer der künftige österreichische XML-Rechnungsstandard werden soll. Ein ebInterface-Dokument http://www.ebinterface.at ist ein Textdokument, das Rechnungsdaten in XML-Form enthält. pressetext stellt ein solches Dokument zu jeder Rechnung dem Kunden zur Verfügung. Die Signatur dieses Dokuments erfolgt analog der zum PDF. Zur Aufbereitung der Daten wird lediglich ein anderer Service - der XML-Signierservice - verwendet. Auch der XML-Signierservice ist ein Modul des Bundeskanzleramts.

Nach erfolgter Signatur eines ebInterface Dokuments wird dieses ebenfalls im Business Center zum Download angeboten. Kunden können das ebInterface Dokument dazu verwenden, die dadurch beschriebene Rechnung automatisiert in ihr Buchhaltungssystem zu übertragen. Alle beschriebenen Vorgänge laufen voll automatisiert.

Alle Kommunikationswege vollständig gesichert

Sämtliche Kommunikationswege laufen vollständig abgesichert und SSL-verschlüsselt. Alle Server müssen sich überdies gegenüber ihren Kommunikationspartnern digital mit eigens eingerichteten Serverzertifikaten ausweisen. Dadurch ist sichergestellt, dass die beteiligten Server nicht durch Dritte missbraucht werden können.

pressetext kann intern auch PDF-Dokumente auf Wunsch via Web-Applikation signieren. Dazu wird das Modul PDF-AS-WS des EGIZ verwendet. Die Signatur erfolgt analog.

Kunden können signierte PDFs und signierte ebInterface Dokumente auf der Website http://www.signaturpruefung.gv.at sofort prüfen. Nachdem die Signatur nach W3C standardisiert ist, können die Dokumente aber auch durch jeden anderen Prüfservice gecheckt werden, Endkunden können Dokumente auch mit einer Bürgerkartenumgebung prüfen.

(Ende)

Aussender: pressetext corporate news
Ansprechpartner: Martin Jan Stepanek
Tel.: +43-1-81140-300
E-Mail:
pressetext corporate news
   
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