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Fr, 11.11.2005 15:00
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pte20051111032 Computer/Telekommunikation, Unternehmen/Finanzen

Defekte PCs: Dells Gewinnmotor stottert

Umsatzplus von elf Prozent - Europa mit starker Nachfrage
Dell: Einmalkosten drücken auf Bilanz
Dell: Einmalkosten drücken auf Bilanz

Round Rock (pte032/11.11.2005/15:00) - Der texanische Computerhersteller Dell http://www.dell.com hat im abgelaufenen dritten Geschäftsquartal einen satten Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Quartalsumsatz kletterte dagegen im Vergleich zum Berichtszeitraum des Vorjahres um elf Prozent auf 13,9 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn schrumpfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 28 Prozent auf 606 Mio. Dollar oder 0,25 Dollar pro Aktie, teilte der Branchenprimus in der Nacht auf heute, Freitag, mit. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch eine Einmalaufwendung in Höhe von 442 Mio. Dollar. Einen Großteil der Summe musste Dell für den Austausch defekter PCs berappen.

Dabei handelt es sich nach Angaben des Unternehmens um Probleme mit einigen OptiPlex-Systemen. "Tatsache ist, dass es bei einigen älteren Modellen der OptiPlex-Serie (GX270, SX 270 und GX280), die nicht mehr im Portfolio von Dell sind, zu Ausfällen von Aluminium-Elektrolyt-Kondensatoren auf dem Motherboard kommen kann", hieß es auf Anfrage von pressetext. Es bestehe allerdings weder Gefahr für Personen noch könne es zu Datenverlusten kommen. Bei den Schwierigkeiten mit den Kondensatoren handele es sich aber nicht um ein Dell-spezifisches Problem, sagte Dell-Sprecher Michael Rufer gegenüber pressetext.

"Unsere Geschäftsperformance lag einmal mehr über allen vergleichbaren Maßstäben", freute sich Dell-Chef Kevin B. Rollins. So habe Dell seine marktführende Position auf dem PC-Markt auch im abgelaufenen dritten Quartal erfolgreich verteidigt. Insgesamt seien 9,2 Mio. Computer verkauft worden. Wie andere Hersteller leidet aber auch Dell unter dem derzeitigen Trend zu Billig-PCs. So musste Dell im Desktop-PC-Bereich gegenüber dem Vorjahresquartal einen Umsatzrückgang von zwei Prozent hinnehmen. Bei den Notebooks konnte Dell dagegen um 14 Prozent zulegen.

Nach Regionen gerechnet, verzeichnete der Computerriese vor allem in Asien und Europa satte Zuwächse. So kletterten etwa im strategischen Wachstumsmarkt China Umsätze und Absatzzahlen um 29 bzw. 46 Prozent. In Europa (Region Europa, Naher Osten und Afrika) legte Dell bei den Absatzzahlen um 19 Prozent zu. Ohne Großbritannien, wo die Umsätze aufgrund sinkender Aufträge aus dem öffentlichen Bereich schwächelten, hätte das Umsatzplus sogar 25 Prozent betragen.

In der Schweiz konnte Dell laut IDC-Zahlen im abgelaufenen Quartal sogar erstmals die Marktführerschaft auf dem PC-Markt übernehmen. Hier baute der US-Hersteller mit einem Wachstum von 69,1 Prozent seinen Marktanteil auf 25,9 Prozent aus. In Deutschland kam Dell auf ein Wachstum von 40 Prozent und einen Marktanteil von knapp zehn Prozent. In Österreich legte Dell laut IDC um 31 Prozent zu und baute seinen Marktanteil auf 6,3 Prozent aus. Mit den Q3-Ergebnissen lag Dell innerhalb der eigenen, allerdings Ende Oktober reduzierten, Erwartungen. Für das laufende vierte Quartal rechnet Dell mit einem Umsatz zwischen 14,6 und 15 Mrd. Dollar. Der Gewinn pro Aktie soll sich auf 0,4 bis 0,42 belaufen.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Jörn Brien
Tel.: +43-1-81140-318
E-Mail:
pressetext.austria
   
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