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pte20220125003 Politik/Recht, Medien/Kommunikation

USA: Briefwahl ist kein Sicherheitsrisiko

Wissenschaftler sehen in der erleichterten Stimmabgabe eher viele Vorteile für die Demokratie


US-Briefe: Ausweitung der Briefwahl birgt keine Gefahr in sich (Bild: pixabay.com, 7089643)
US-Briefe: Ausweitung der Briefwahl birgt keine Gefahr in sich (Bild: pixabay.com, 7089643)

Herndon/Towson (pte003/25.01.2022/06:10) -

Die Zunahme der Briefwahl aufgrund von COVID-19 etwa bei der US-Präsidentschaftswahl hat die Sicherheit des US-Wahlprozesses nicht gefährdet. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Gesellschaft für Risikoanalyse http://sra.org . Stattdessen erleichtert die Briefwahl die Teilnahme, wie es heißt. Die Pandemie hat zu raschen Veränderungen bei den US-Vorwahlen im und nach März 2020 geführt. Bis zu den Parlamentswahlen im November 2020 hatten 94 Prozent der Staaten ihre traditionelle Nutzung der Briefwahl ausgeweitet. Das hat zu Zweifeln an der Sicherheit der Wahlen in den USA geführt.

Große Veränderungen

Um diese Bedenken auszuräumen, hat Natalie Scala, außerordentliche Professorin an der Towson University http://towson.edu , eine Expertin für Wahlsicherheit, mit Kollegen der eigenen Hochschule und der US-Militärakademie http://westpoint.edu die Risiken, die mit der Briefwahl verbunden sind, untersucht. Die Untersuchung konzentrierte sich auf Risiken einer Briefwahl, die 2009 von der Elections Assistance Commission http://eac.gov und der University of South Alabama http://southalabama.edu aufgelistet wurden. Diese grafische Darstellung unterteilt Dutzende potenzieller Angriffsszenarien, von der Registrierung verstorbener Wähler bis hin zur Nötigung von Wählern über Werbung, in drei Kategorien: Insider-Bedrohungen, externe Bedrohungen und Wählerfehler.

Anhand von Maryland aktualisierten die Forscher die Liste der möglichen Bedrohungen, um Veränderungen zu berücksichtigen, die sich im Laufe der Zeit und als Reaktion auf die Pandemie ergeben haben. Dazu gehören die Installation von zusätzlichen Briefkästen und mehr Zeit für die Rücksendung von Stimmzetteln. Eine Untersuchung lokaler und nationaler Medienberichte, Dokumentation von überparteilichen Think Tanks sowie Organisationen und Wähleranweisungen und auch Diskussionen mit Beamten des Wahlausschusses ermöglichten es ihnen, 30 neue Bedrohungen zu identifizieren. Dazu gehören die Manipulation eines Rücksendeumschlags, die absichtliche Falschschreibung eines Namens auf einem Stimmzettel und Fälschungen. Zu den externen Bedrohungen gehören der Diebstahl leerer Stimmzettel aus Briefkästen und die Zerstörung von Stimmzetteln.

Nichts Besorgniserregendes

Wichtig sei, so Scala, dass keine der 30 neuen Bedrohungen als besonders besorgniserregend identifiziert wurde. "In unserer Studie haben wir herausgefunden, dass die dramatische Ausweitung der Briefwahl bei den Wahlen 2020 das Risiko nicht erhöht hat", erklärt sie und fügt abschließend hinzu. "Die Briefwahl ist sicher und sollte auch in Zukunft genutzt werden."

(Ende)
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Ansprechpartner: Wolfgang Kempkens
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