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pte20210927003 Bildung/Karriere, Technologie/Digitalisierung

Online-Studenten beteiligen sich viel stärker

Universität Kopenhagen: Fernaktivität nimmt offenbar Angst vor dem Stellen "dummer" Fragen


Eule online dabei: der beste Weg zur Weisheit (Foto: Alexas_Fotos, pixabay.com)
Eule online dabei: der beste Weg zur Weisheit (Foto: Alexas_Fotos, pixabay.com)

Kopenhagen (pte003/27.09.2021/06:10) - Bei Universitäts-Vorlesungen, an denen ein Teil der Studenten persönlich und der andere Teil online teilnimmt, beteiligt sich die Online-Community insgesamt stärker, wie eine Studie der Universität Kopenhagen http://ku.dk/english zeigt, wo aufgrund von COVID-19 derart gemischter Unterricht üblich ist. Mit ein Grund dafür ist, dass die Teilnahme via Chat offenbar die Angst nimmt, wegen einer "dummen" Frage vor den Kommilitonen schlecht dazustehen.

Neues Misch-Normal

Aufgrund der Pandemie setzt die Universität Kopenhagen seit Herbst 2020 auf "HyFlex Learning". Die Hälfte der Studenten nimmt per Telepräsenz an Lehrveranstaltungen teil, der Rest ist vor Ort: in Kopenhagen das neue Uni-Normal. Ein Team hat nun anhand von 282 Vorlesungen in Pharmazie, Medizin und Veterinärmedizin untersucht, wie sich das in der Praxis bewährt hat. "Etwas, das uns überraschte war, wie aktiv die Online-Stunden in Sachen Fragen zum Unterricht waren", meint Helle Mathiasen vom Institut für Wissenschaftspädagogik. Diese stellten via Chat eine Menge Fragen an die Lehrenden, während die vor Ort anwesenden Studenten eher maulfaul waren.

Warum das so ist, suchten die Forscher mithilfe von 15 Gruppengesprächen zu klären. "Die Studenten brachten zu Ausdruck, dass es im Chat leichter ist, Fragen wie 'Wie genau beeinflusst das das Molekül?' zu stellen als im physischen Raum, wo Studenten nicht als 'der oder die, die die dumme Frage stellte' abgestempelt werden wollen", sagt Mathiasen. Möglich sei der Wissenschaftspädagogin zufolge auch, dass heutige Studenten die Kommunikation via Nachrichten auf sozialen Medien so sehr gewöhnt sind, dass sie schon allein deswegen in Chats aktiver sind.

Reale Aktivität wichtig

Wenngleich die Kopenhagener Chats als nützliches Lernwerkzeug erachten, könnten diese Präsenzunterricht mit Elementen wie Gesten, Augenkontakt und Körpersprache nie komplett ersetzen. Da Studenten diversen Untersuchungen zufolge besser lernen, wenn sie sich aktiver beteiligen, scheint es also wichtig, sie gerade im Präsenzunterricht stärker dazu zu ermutigen. "Dabei können Lehrende eine wesentliche Rolle spielen, indem sie ihren Studenten sagen, dass es okay ist, Fehler zu machen und dass man aus Fehlern lernen kann", betont Mathiasen.

(Ende)
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