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pte20210921002 Politik/Recht, Medien/Kommunikation

Partei Vlaams Belang umgeht Zensur mit App

Rechtsextreme Gruppierung will Einschränkungen auf Facebook, Twitter und Co nicht hinnehmen


So erscheint die VB-App auf dem Smartphone-Display (Foto: VB)
So erscheint die VB-App auf dem Smartphone-Display (Foto: VB)

Brüssel (pte002/21.09.2021/06:05) - Belgiens rechtsextreme Partei Vlaams Belang (VB) hat eine App gestartet, die als Kanal für das Teilen rechtsextremer Inhalte dienen soll. "Das machen wir, weil Unternehmen wie Facebook und Twitter uns immer stärker ins Visier nehmen", so Parteivorsitzender Tom Van Grieken. Wegen der Zensur gegen die Partei und ihre Botschaft sei die Gründunge zur "politischen Notwendigkeit" geworden. Vlaams Belang ist die erste Partei Belgiens, die einen solchen Schritt macht.

Social-Media-Konten gesperrt

"Mit dieser App nehmen wir die Sache selbst in die Hand. Warten Sie nicht, bis es zu spät ist, brechen Sie die Zensur selbst", heißt es in einer VB-Pressemitteilung. Plattformen wie Google, Facebook und Twitter seien "längst nicht mehr die freien Oasen im Internet, in denen jeder und jede Meinung willkommen ist", so Van Grieken. Seine Twitter- und Facebook-Konten waren gesperrt worden, nachdem er Fotos und Nachrichten teilte, die "angeblich" gegen die Regeln der Websites verstoßen hätten. Nach Medienberichten ist die VB-App in die Top 3 der beliebtesten kostenlosen Apps im Apple App Store aufgenommen worden.

Van Grieken sagt in einem Werbevideo, dass "wir nach dem Herunterladen der Anwendung gemeinsam sicherstellen werden, dass unsere Leute wieder an die Spitze kommen". Die App wird auch als Plattform für die Interaktion zwischen Aktivisten und Sympathisanten fungieren, aber sie lässt sich auch nutzen, um direkt mit der Partei in Kontakt zu treten. Laut dem Spezialisten für politische Kommunikation, Reinout Van Zandycke, passt das zur Strategie, Mitglieder und interessierte Parteien zum Handeln anzuregen. "Sie wollen Menschen motivieren, Nachrichten zu teilen, um die Reichweite dieser Nachrichten zu erhöhen", wird er vom belgischen Sender VRT zitiert.

(Ende)
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