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pte20210430024 Medien/Kommunikation, Sport/Events

Fußballergewerkschaft: Twitter lasch bei Rassimus

Beleidigende Tweets werden laut aktueller Untersuchung der PFA bislang kaum gelöscht


Genug: Englischer Profifußball gegen Online-Missbrauch (Foto: thepfa.com)
Genug: Englischer Profifußball gegen Online-Missbrauch (Foto: thepfa.com)

Manchester (pte024/30.04.2021/12:30) - Die englische Fußballergewerkschaft Professional Footballers' Association (PFA) http://thepfa.com äußert große Bedenken bezüglich Twitters Umgang mit beleidigenden Postings. Denn die Plattform scheint rassistische oder anderwärtig diskriminierende Tweets, die auf Fußballer abzielen, auch trotz Meldung meist nicht zu löschen. Diese lasche Reaktion ist wohl mit ein Grund, warum der englische Fußball dieses Wochenende soziale Medien boykottiert.

Beleidigungen online

In Verbindung mit dem "Project Restart", mit dem die Premier League die Saison 2019/20 trotz Pandemie zum Abschluss gebracht hat, gab es eine Studie zu Online-Beleidigungen. Die PFA hat daraufhin eine Fokusliste von 56 rassistischen und diskriminierenden Tweets und den dafür verantwortlichen Accounts zusammengestellt, die im November 2020 an Twitter erging. Mit der Reaktion ist die Spielergewerkschaft nun sehr unzufrieden. Denn bei einer Nachfolgeuntersuchung seien 31 der beleidigenden Postings immer noch online gewesen.

Die PFA hat Twitter zudem 18 ältere Tweets gemeldet, die aus ihrer Sicht zielgerichtete, extrem rassistische Beleidigungen von Spielern darstellen. Nur drei davon wurden bis diesen April tatsächlich gelöscht. "Diese Situation ist absolut inakzeptabel. Obwohl die Plattformen immer wieder behaupten, sie täten alles, um Online-Missbrauch zu bekämpfen, bleiben extreme rassistische Beleidigungen auf Twitter sichtbar, fünf Monate, nachdem wir ihnen klare Belege für Missbrauch vorgelegt haben", kritisiert Simone Pound, Leiterin Equalit, Diversity & Inclusion bei der PFA.

Fußball geht offline

Twitters lascher Umgang selbst mit gemeldeten rassistischen Tweets dürfte wohl mit dazu beigetragen haben, dass der englische Profifußball sich heute Nachmittag geschlossen für ein verlängertes Wochenende von sozialen Medien verabschieden wird. Der Boykott soll auf das Problem des Online-Missbrauchs gegenüber Spielern aufmerksam machen und der Forderung nach einem schärferen Vorgehen gegen rassistische und andere Trolle Nachdruck verleihen. Auch die UEFA und internationale Vereine, wie etwa der FC St. Pauli, haben angekündigt, sich an der Aktion zu beteiligen.

(Ende)
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