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pte20201207005 Medien/Kommunikation, Medizin/Wellness

Viele Animationsfilme stumpfen Kinder ab

Streifen wie "Toy Story" und TV-Serien wie "Peppa Wutz" zeigen bei Verletzungen oft kein Mitleid


Kind vor dem TV: Filme rauben Schmerz-Empathie (Foto: pixabay.com/mojzagrebinfo)
Kind vor dem TV: Filme rauben Schmerz-Empathie (Foto: pixabay.com/mojzagrebinfo)

Bath/Calgary (pte005/07.12.2020/06:15) - Moderne Animationsfilme und TV-Serien machen Kinder im Alter zwischen vier und sechs Jahren gleichgültig gegenüber den Schmerzen von anderen. Im Schnitt sehen sie alleine im Fernsehen jede Stunde etwa neun Fälle von physischem Leid. Davon werden ungefähr 80 Prozent durch Gewalt ausgelöst. Jedoch zeigt fast die Hälfte der fiktiven Charaktere keine Empathie für die von Schmerz betroffenen Figuren. Das zeigt eine Studie der University of Bath http://bath.ac.uk und der University of Calgary http://ucalgary.ca .

"Brutale Verletzungen"

"Wie Kinder Schmerz erfahren, verstehen und mit ihm umgehen, hat nachhaltige Konsequenzen für sie als Individuen und auch auf unsere Gesellschaft. Medien zeigen ein Bild von Leiden, das nicht die gewöhnlichen Erfahrungen von Kindern widerspiegelt. Stattdessen liegt der Fokus auf extremen oder brutalen Verletzungen. Diese Programme könnten viel mehr dafür tun, damit Kinder Schmerzen verstehen", sagt Abbie Jordan, Koautorin der Studie.

Die Wissenschaftler haben für die Analyse zehn Familienfilme und sechs populäre Fernsehserien für Kinder aus den vergangenen zehn Jahren untersucht. Zu den Filmen gehören unter anderem die Pixar-Streifen "Toy Story 3" und "Oben" sowie die Disney-Hits "Zoomania" und auch "Die Eiskönigin". Eine der analysierten Serien war "Peppa Wutz". Ingesamt wurden 52 Stunden an Inhalten auf Darstellungen von Schmerz durchleuchtet.

"Unrealistisch porträtiert"

In den Filmen und Serien haben die Forscher 454 schmerzhafte Ereignisse gefunden. In 75 Prozent der Fälle wurden die Leiden der betroffenen Figuren von anderen Charakteren wahrgenommen. In 41 Prozent der Fälle haben sie jedoch entweder nicht darauf reagiert oder kein Mitleid mit den Verletzten mehr gezeigt.

"Leiden werden unrealistisch porträtiert. Dadurch glauben junge Menschen, dass Schmerzen keine Hilfe oder Empathie von anderen verdienen", stellt Studienleiterin Melanie Noel fest. Ein Mangel an Empathie in Medien ist vor allem problematisch für Kinder, die von chronischen Schmerzen betroffen sind, eine Belastung. Filme und Serien sollten realistischere Darstellungen zeigen und Charaktere Mitleid haben lassen, so die Empfehlung der Forscher.

(Ende)
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