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pte20201021024 Forschung/Entwicklung, Auto/Verkehr

Spanische Forscher bauen "grünen" LKW-Motor

Aggregat stößt bis zu 92 Prozent weniger Stickoxide und 15 Prozent weniger CO2-Emissionen aus


LKW-Abgase: EU setzt ab 2025 auf strengere Regeln (Foto: pixabay.com, Schwoaze)
LKW-Abgase: EU setzt ab 2025 auf strengere Regeln (Foto: pixabay.com, Schwoaze)

Valencia (pte024/21.10.2020/11:30) - Forscher der Polytechnischen Universität Valencia (UPV) http://upv.es haben einen neuen umweltfreundlichen LKW-Motor entwickelt. Die für Fahrzeuge mit 18 bis 25 Tonnen Gewicht gedachte Technik kombiniert die Vorteile von Hybrid- und Dual-Fuel-Brennverfahren und erzielte bei Tests vielversprechende Ergebnisse: Im Vergleich zu Dieselmotoren wird damit eine Reduktion von Stickoxiden und Ruß um bis zu 92 beziehungsweise 88 Prozent erreicht, der CO2-Anteil der Abgase im Auspuff sinkt um 15 Prozent.

Strenge Vorgaben ab 2025

"Wir wollten das technologisch-ökonomische Potenzial einer parallelen Hybrid- und Dual-Fuel-Technologie ausloten und herausfinden, ob sich dieser Ansatz als Alternative zum reinen Elektrobetrieb sinnvoll nutzen lässt, um eine drastische Reduktion von CO2-Emissionen zu erreichen", erklärt Antonio García, Professor am CMT-Thermal Engines Lab http://cmt.upv.es der UPV. Ab 2025 müssten schließlich alle in der EU zugelassenen Fahrzeugen strengere CO2-Emissionsnormen beachten. "In fünf Jahren müssen LKWs 15 Prozent weniger CO2 ausstoßen", betont der Experte.

Diese Vorgabe lasse sich mithilfe der neuen Motorkonfiguration, die in Kooperation mit Unternehmen wie Volvo http://volvogroup.com oder Aramco http://europe.aramco.com entwickelt wurde, einhalten. "Die Werte, die wir damit sowohl in Bezug auf CO2, als auch ein paar andere der schädlichsten umweltverseuchenden Abgase erzielen, die bei Verbrennungsmotoren entstehen, sind ungemein überzeugend", so García.

"Vorteile beider Welten"

Der Clou der Innovation liegt in der ausgeklügelten Vermischung von Hybrid- und Dual-Fuel-Brennverfahren, die ihren Erfindern zufolge die "Vorteile beider Welten" vereint. "Die elektronische Unterstützung verhindert den Einsatz des Verbrennungsmotors bei Bedingungen, die eine geringe Effizienz erfordern. Gleichzeitig ermöglicht die Hinzunahme des Verbrennungsmotors im Vergleich zu einem reinen Elektroantrieb ökonomisch gesehen ein insgesamt deutlich effizienteres Fahrzeug", erläutert der Forscher.

Wird die umweltschädigende Wirkung des neuen Motors mit jener eines herkömmlichen Diesel-Pendants verglichen, ist der Unterschied tatsächlich beträchtlich. Mit der Erfindung aus Valencia verringert sich Ausstoß von Stickoxiden um über 90 Prozent, fast gleich hoch ist die Reduktion bei Rußpartikeln. "Außerdem wird durch die Optimierung der elektronischen Komponenten bei höchster Leistung 13 Prozent weniger Treibstoff verbraucht als bei einem konventionellen Fahrzeug", ergänzt García.

(Ende)
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