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pte20200929021 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Neuer Krebs-Killer schreddert Aurora-Protein

"PROTAC" reißt schädliches Eiweiß heraus und vernichtet es mittels Eiweiß-Abbau-Maschinerie


Medikament: gezielter Angriff auf
Medikament: gezielter Angriff auf "böse" Proteine (Foto: pixabay.com, jarmoluk)

Frankfurt am Main (pte021/29.09.2020/12:30) - Forscher der Universitäten Frankfurt am Main und Würzburg haben einen neuen Wirkstoff zur Behandlung von Krebs entwickelt. Die neue Substanz zerstört das Aurora-Protein, das die Krebsentwicklung in Gang setzt. "Unsere 'PROTAC'-Substanz reißt nun die Seiten 'Aurora' heraus und vernichtet sie mithilfe der Protein-Abbau-Maschinerie, die jede Zelle besitzt, um alte und kaputte Proteine abzubauen", so der Würzburger Forscher Elmar Wolf. Details wurden in "Nature Chemical Biology" publiziert.

Kampf den "bösen" Proteinen

Krebsleiden entstehen in der Regel durch tumorerzeugende Proteine. Weil Krebszellen von diesen Proteinen mehr herstellen als normale Zellen, befördert das die Dynamik zusätzlich. Ein üblicher Therapieansatz sieht deshalb vor, die Funktion dieser Proteine mit Arzneistoffen zu hemmen. Zwar sind die Proteine dann immer noch vorhanden, funktionieren aber nicht mehr so gut und auf diese Weise können Tumorzellen bekämpft werden.

Die Entwicklung dieser Hemmstoffe ist aber schwierig und war bislang nicht für alle tumorauslösenden Proteine erfolgreich. Bisher zeigten alle wissenschaftlichen Kandidaten, die Aurora tatsächlich effizient hemmen, im klinischen Einsatz nicht die gewünschten Ergebnisse. Ziel ist die Entwicklung eines Arzneistoffes, der die tumorauslösenden Proteine nicht nur hemmt, sondern komplett zum Verschwinden bringt. Ein vielversprechender Ansatz auf diesem Weg könnte eine neue Wirkklasse sogenannter PROTAC-Substanzen sein.

Gegen Brust- und Prostatakrebs

"Die Aurora-A-Kinase kommt zum Beispiel in Brustkrebstumoren in viel größerer Konzentration vor als in gesundem Gewebe und sie spielt wohl auch beim Prostatakrebs eine Rolle. Eine Blockade der Aurora-A-Kinase-Aktivität ist nicht erfolgversprechend - so hat es bisher noch keiner der vielen klinisch getesteten Hemmstoff-Kandidaten in die klinische Zulassung geschafft. Mit unserer PROTAC-Variante inhibieren wir die Aurora-A-Kinase über einen anderen, sehr effektiven Wirkmechanismus, der neue therapeutische Möglichkeiten eröffnen könnte", ergänzt der ebenfalls an der Entwicklung beteiligte Frankfurter Wissenschaftler Stefan Knapp.

(Ende)
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