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pte20200820021 Handel/Dienstleistungen, Unternehmen/Wirtschaft

Fahrradhändler sind Profiteure der Corona-Krise

Wert der aktuellen ifo-Konjunkturumfrage liegt bei 95 von insgesamt 100 möglichen Punkten


Fahrräder: Deutscher Handel profitiert von Krise (Foto: pixabay.com, Couleur)
Fahrräder: Deutscher Handel profitiert von Krise (Foto: pixabay.com, Couleur)

München (pte021/20.08.2020/13:58) - Die deutschen Fahrradhändler gehören zu den größten Gewinnern der Corona-Krise. Das geht aus der ifo-Konjunkturumfrage http://ifo.de hervor. Demnach sind fast alle Fahrradhändler mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufrieden. Der Wert liegt bei 95 Punkten; höchstens möglich sind 100 Punkte. "Die Fahrradhändler erleben einen regelrechten Boom", kommentiert Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Befragungen, die neuen Zahlen.

Autohändler bleiben die Verlierer

Besonders gut läuft es derzeit auch beim Bau- und Heimwerkbedarf (83,1), bei Nahrungs- und Genussmitteln (62,8 Punkte), bei Möbel- und Einrichtungshäusern (40,7), bei den Händlern von Unterhaltungselektronik (29,7) und bei Computer-Händlern (33,3). "Traurig sieht es dagegen aus bei Bekleidungshändlern aller Art (inklusive Schuhe) und bei Läden mit Leder- und Täschnerwaren aus", sagt Wohlrabe. Die entsprechenden Zahlen liegen bei minus 60,9 und minus 85,0 Punkten.

"Bei den Autohändlern lief es zuvor richtig schlecht, und auch sie kommen jetzt eher langsam wieder raus aus dem Corona-Tal", ergänzt Wohlrabe abschließend. Der Wert dort liegt bei minus 37,0 Punkten. Auch die Hersteller sind betroffen. So hat BMW im zweiten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen operativen Verlust von 666 Mio. Euro erlitten. Aufgrund der Coronavirus-Krise hat sich der Absatz des Konzerns um etwa ein Viertel auf 485.464 Automobile verringert.

(Ende)
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