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pte20200806002 Medien/Kommunikation, Technologie/Digitalisierung

Gehirnaktivität prophezeit TV-Sucht bei Babys

Schnelle Aufmerksamkeit für neue Reize weist auf höheren Fernsehkonsum später im Leben hin


Baby am EEG: Gehirnaktivität prophezeit TV-Sucht später (Foto: uea.ac.uk)
Baby am EEG: Gehirnaktivität prophezeit TV-Sucht später (Foto: uea.ac.uk)

Norwich/Luzern (pte002/06.08.2020/06:05) - Die Gehirnaktivität von zehn Monate alten Babys sagt das Ausmaß ihres TV-Konsums im späteren Leben voraus. Dabei ist wichtig, wie Babys auf neue visuelle Informationen reagieren. Wenn sie neue Reize bevorzugen, obwohl sie bereits laufende Inhalte noch nicht komplett verarbeitet haben, werden sie später häufiger TV-Inhalte schauen, vor allem, wenn diese schnell und farbenfroh sind, wie eine Studie der University of East Anglia http://uea.ac.uk zeigt.

"Negativ für Entwicklung"

"Der Bildschirm hat einen negativen Effekt auf die Entwicklung des Gehirns. Es gibt keine digitalen Inhalte, durch die Kinder unter drei Jahren etwas Wichtiges lernen. Vor allem nimmt das Fernsehen das Spielen vorweg und hindert Kinder daran, sich mit sich selbst zu beschäftigen", warnt Stefan Caduff, Geschäftsleiter der Medienpsychologie-Institution SAPIA http://sapia.ch , im pressetext-Gespräch.

Die Forscher haben für die Studie 48 Babys im Alter von zehn Monaten herangezogen. Sie haben ihnen mehrmals einen 40 Sekunden langen Ausschnitt aus dem Disney-Film "Fantasia" gezeigt. Dabei haben sie mittels Elektroenzephalografie (EEG) ihre Gehirnaktivität gemessen. Es zeigte sich, dass sie den Inhalt des Clips zunehmend lernten.

Inhalte schnell uninteressant

Im Video tauchte wiederholt ein kurzes Bild von einem Schachbrett auf. Die Forscher haben analysiert, wie schnell die Babys auf dieses Bild reagierten. Einige der Säuglinge nahmen die Unterbrechung wahr, bevor sie den eigentlichen Clip verarbeitet hatten. Das bedeutet, der Inhalt war für sie schneller uninteressant.

Sechs Monate nach dem Experiment haben die Forscher die Eltern der Babys befragt, um herauszufinden, ob sie gerne farbenfrohe TV-Programme schauen. Es stellte sich heraus, dass vor allem die Kleinkinder, die ihre Aufmerksamkeit schnell von einem Reiz zum anderen bewegen, eher solche Sendungen mögen.

(Ende)
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