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pte20200720021 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Nano-Wirkstoff tötet aggressiven Brustkrebs

US-Wissenschaftler arbeiten an Alternative zu Chemotherapie mit nur wenigen Nebenwirkungen


Kampf dem Brustkrebs mit neuer Therapie (Foto: unsplash.com, Sarah Cervantes)
Kampf dem Brustkrebs mit neuer Therapie (Foto: unsplash.com, Sarah Cervantes)

Fayetteville (pte021/20.07.2020/13:20) - Ein neuer Nano-Wirkstoffkandidat von Forschern der University of Arkansas http://uark.edu tötet dreifach negative Brustkrebszellen ab. Triple negativer Brustkrebs gehört zu den aggressivsten und tödlichsten Formen. Die in "Advanced Therapeutics" veröffentlichten Ergebnisse sollen Medizinern dabei helfen, direkt auf die Krebszellen abzuzielen und dabei die negativen und giftigen Nebenwirkungen der Chemotherapie zu vermeiden.

Kein Risiko für gesunde Zellen

Das Team um Hassan Beyzavi hat eine neue Klasse von Nanomaterialien, sogenannte metallorganische Gerüstverbindungen, mit den Liganden eines bereits entwickelten photodynamischen Wirkstoffs verbunden. Ziel war die Entwicklung eines nanoporösen Materials, das auf Tumorzellen abzielt und sie abtötet - ohne, dass eine Toxizität für normale Zellen entsteht. Bei metallorganischen Gerüstverbindungen handelt es sich um eine entstehende Klasse von Nanomaterialien, die für eine gezielte Arzneimittelabgabe ausgerichtet sind. Bei Liganden handelt es sind um Moleküle, die sich an andere Moleküle anbinden.

Laut Beyzavi handelt es sich bei Brustkrebs mit Ausnahme von Hautkrebs um die häufigste Krebsform bei US-Amerikanerinnen. Tausende Frauen stürben jedes Jahr an den Folgen der Erkrankung. Patientinnen mit triple negativem Brustkrebs seien aufgrund der toxischen Nebenwirkungen der einzigen zugelassenen Therapie besonders gefährdet.

Gezielte Behandlung realisierbar

Die Forscher konzentrieren sich auf die Entwicklung neuer, zielgerichteter photodynamischer Wirkstoffe. Als Alternative zur Chemotherapie und mit deutlich weniger Nebenwirkungen ist die photodynamische Therapie (PDT) ein nicht invasiver Ansatz, der auf einem Photosensibilisator beruht, der bei der Bestrahlung durch Licht eine toxische reaktive Sauerstoffspezies erzeugt, die Krebszellen abtötet. In den vergangenen Jahren hat PDT für Aufmerksamkeit gesorgt, da sich Tumore ohne OP, Chemotherapie oder Bestrahlung behandeln lassen.

(Ende)
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