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pte20200508022 Medizin/Wellness, Forschung/Entwicklung

Protein-Schredder reguliert Hirn-Fettstoffwechsel

Gamma-Sekretase gilt als möglicher Ansatzpunkt für Medikamente gegen Krebs und Alzheimer


Sekretase-Hemmung in Echtzeit-Aufnahme (Foto: AG Walter, uni-bonn.de)
Sekretase-Hemmung in Echtzeit-Aufnahme (Foto: AG Walter, uni-bonn.de)

Bonn (pte022/08.05.2020/13:45) - Ein Protein-Schredder, der in Zellmembranen von Hirnzellen vorkommt, reguliert indirekt auch den Fettstoffwechsel. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn http://uni-bonn.de . Der Schredder, die sogenannte Gamma-Sekretase, gilt als möglicher Ansatzpunkt für Medikamente gegen Krebs und Alzheimer. Die Ergebnisse legen jedoch nahe, dass solche Wirkstoffe Fernwirkungen haben könnten. Details wurden in "Life Science Alliance" publiziert.

Fatalen Prozess gezielt stoppen

"Wenn wir die Gamma-Sekretase in Zellkulturen hemmen, sammelt sich das Eiweiß APP in den Membranen an", erklärt Forscher Esteban Gutierrez. "Das wiederum behindert die Aufnahme sogenannter Lipoproteine aus der Umgebung." Dieser Mechanismus setzt einen fatalen Prozess in Gang. Lipoproteine sind Partikel aus Eiweißen und fettähnlichen Molekülen, den Lipiden. Wenn zu wenige von ihnen in die Zelle gelangen, vermutet diese einen Lipidmangel. Um diesen zu beheben, fährt sie die zelleigene Lipid-Synthese hoch.

"Wir haben gezeigt, dass bei Hemmung der Sekretase ein zentraler Regulator der Lipid-Synthese namens LXR stark aktiviert wird", sagt Gutierrez. Die Lipide werden zum Teil aus der Zelle transportiert; aufgrund der gestörten Lipoprotein-Aufnahme erhält die Zelle aber kein Feedback, dass diese Maßnahme erfolgreich war, und stellt weiter Lipide her. In ihr sammeln sich daher mit der Zeit zahlreiche Fett-Tröpfchen an. In zu großer Zahl führt dies regelrecht zu einer Verfettung im Zellinneren, wodurch wichtige Zellfunktionen gestört werden können.

(Ende)
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